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Eine Lehrerin zwischen allen Fronten
Jahrzehnte lang unterrichtete Ursula Sarrazin als Grundschullehrerin, zuletzt im Berliner Stadtteil Westend. Dort wurde sie Opfer einer beispiellosen Mobbingkampagne, die sie in den vorzeitigen Ruhestand trieb. Ihr mit Spannung erwartetes Buch ist ein erschütternder Erfahrungsbericht und zugleich ein engagierter Beitrag zur aktuellen Schul- und Bildungsdebatte. Sie spricht aus, welchem Druck Lehrer heute ausgesetzt sind, welche Fehler Behörden, Politiker, Kollegen und Eltern im wichtigsten gesellschaftlichen Bereich - der Erziehung - tagtäglich…mehr

Produktbeschreibung
Eine Lehrerin zwischen allen Fronten

Jahrzehnte lang unterrichtete Ursula Sarrazin als Grundschullehrerin, zuletzt im Berliner Stadtteil Westend. Dort wurde sie Opfer einer beispiellosen Mobbingkampagne, die sie in den vorzeitigen Ruhestand trieb. Ihr mit Spannung erwartetes Buch ist ein erschütternder Erfahrungsbericht und zugleich ein engagierter Beitrag zur aktuellen Schul- und Bildungsdebatte. Sie spricht aus, welchem Druck Lehrer heute ausgesetzt sind, welche Fehler Behörden, Politiker, Kollegen und Eltern im wichtigsten gesellschaftlichen Bereich - der Erziehung - tagtäglich machen.

Ursula Sarrazin prangert die Gleichgültigkeit der Schulbehörden gegenüber dem aufreibenden Lehreralltag an und wehrt sich vehement gegen die Auslagerung elterlicher Verantwortung an das Bildungssystem: "Wir Lehrer können nicht alle gesellschaftlichen Defizite beheben. Schule ist damit überfordert." Sie formuliert aber auch Lösungswege, die alle um ein Ziel kreisen: das nachhaltige Wohl der Kinder.

Ein aufrüttelnder Tatsachenbericht
Debattenbuch zur deutschen Bildungsmisere
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Ursula Sarrazin wolle mit ihrem Buch "Hexenjagd" die Zweifel an ihrer Eignung als Lehrerin ausräumen, hält Johann Osel fest, doch stattdessen bestätigt Sarrazin sie. Ihre Probleme an Schulen schiebt sie auf andere Kollegen, auf dreiste Schüler und auf das Versagen der Eltern, resümiert der Rezensent seine Lektüre. Anstatt sich mit einer Kritik des Schulsystems oder mit Vorschlägen zu seiner Verbesserung aufzuhalten, habe Sarrazin ein "Ich-Buch" geschrieben, spottet Osel. Bezeichnend findet der Rezensent, wie sie sich darüber äußert, wenn Eltern ihren Kindern Spaß in der Schule wünschen: "Spaß habe man auf einer Kirmes, nicht in der Schule". Besonders ärgert Osel, dass der Verlag das Buch als "wichtigen Beitrag zur aktuellen Schul- und Bildungsdebatte" bewirbt.

© Perlentaucher Medien GmbH