"Der Maschiach übrigens wird im Jahre zweitausendundsieben kommen! Und ich habe das schon immer gewußt." Ihr überdrehter Kollege ist nicht der einzige selbsternannte Prophet, dem die Journalistin Sjama im Laufe dieses Romans begegnet. Sie arbeitet für eine russischsprachige Zeitung in Tel Aviv und hat ständig mit Leuten zu tun, die auf die eine oder andere Art überkandidelt sind. Die Mischung aus sowjetischer Erziehung - die meisten sind erst als Erwachsene nach Israel gekommen - und jüdischem Glauben, russischer Kultur und jüdischer Geschichte bringt ganz besondere Zeitgenossen hervor. Sie pflegen ihre russische Subkultur und sind durchweg verkannte Genies. Sjama schlägt sich wie viele von ihnen mit Gelegenheitsjobs durch, arbeitet Tag und Nacht, hat kaum Zeit für ihre Tochter, geschweige denn für ihren Mann oder ihre Freunde und ist dennoch sicher: Sie gehört genau in dieses Land, in dieses Leben. Aus unzähligen verrückten Episoden ergibt sich mosaikartig das Bild einer völ lig anderen, bisweilen aberwitzigen Seite des "Gelobten Landes".
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