Auch Waschbären brauchen beste Freunde! Annette Pehnt über ein charmantes Außenseiter-Duo, illustriert von Henrike WilsonHieronymus hat ein Problem: Der höfliche Waschbär ist seinen Artgenossen zu zahm und wurde verstoßen. Als er deshalb in Lukis Vorgarten auftaucht und um Hilfe bittet, ist dieser sofort dabei. Hieronymus möchte wilder werden, und das könnte auch Luki nicht schaden. Dann würden die anderen Kinder aufhören, ihn Mamasöhnchen zu nennen. Doch was heißt das eigentlich - wild sein? Gurke essend auf dem Teppich zu liegen zählt ja wohl kaum. Ein Plan muss her! Die Suche nach der Wildheit führt in den Zoo, auf den Schulhof und bis in eine alte Telefonzelle. Dabei müssen Luki und Hieronymus nicht nur ganz schön viel Mut aufbringen und über sich selbst hinauswachsen, sie finden auch neue Freunde.
Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension
Annette Pehnts neues Kinderbuch sprengt Fridtjof Küchemanns Erwartungen. Denn die Geschichte um den kleinen, introvertierten und von seinen Mitschülern gehänselten Luki, dem eines Tages ein unglücklicher Waschbär namens Hieronymus mit ähnlichen Problemen über den Weg läuft, kommt ganz ohne "schlichte" verhaltenstherapeutische Tipps aus, versichert der Kritiker. Mit Witz und Einfühlungsvermögen schildere Pehnt stattdessen, wie Luki durch die Pflege des manierlichen Waschbären nicht nur über sich hinauswachse, sondern sich auch immer mehr Raum und Achtung erobere, fährt der Rezensent fort. Und auch die anderen Figuren dieses Buches halten einigen Überraschungen parat, schließt Küchemann.
© Perlentaucher Medien GmbH
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"Eine vergnügliche Freundschaftsgeschichte mit Tiefgang." Andrea Lüthi, NZZ am Sonntag, 28.11.2021 "Das Buch überzeugt durch Empathie, Feinsinnigkeit und Spannung. ... Ein wirklich mitreißendes Plädoyer dafür, andere einfach so sein zu lassen, wie sie sind." Susanne Birkner, NDR Kultur, 16.7.2021 "Eine lustige, kleine Geschichte von zwei sehr unterschiedlichen Freunden, die wissen, was sie aneinander haben und die verstehen: So wie wir sind, ist das völlig in Ordnung." Britta Selle, MDR KULTUR, 25.2.2021 "Der Kinderroman ... erzählt von Mut und davon, dass auch sprechende Tiere ihre eigenen Bedürfnisse haben. Ein sehr warmherziges und witziges Buch ..., das ich Ihnen empfehlen möchte." Dina Metz, Deutschlandfunk, 19.6.2021 "Beim ersten Blick auf die Konstellation dieses Buches ahnt nicht nur der erwachsene Leser schon, worauf die Geschichte hinauslaufen wird. Umso angenehmer ist die Überraschung, wie feinsinnig Annette Pehnt von dem Erwartbaren abweicht. ... gewitzt und feinfühlig ... ." Fridtjof Küchemann, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.05.2021 "Meine Lieblingsstelle im Buch war, als Hieronymus sich Gemüse aus dem Kühlschrank von Lukis Familie gemopst hat. ... Die Bilder im Buch sind auch sehr witzig. Hieronymus sieht sooo niedlich aus, als er bei Luki ans Fenster klopft." Pia (8 Jahre), ZEIT LEO, 03/2021









