Ein faszinierendes Porträt der menschlichen Seele entfaltet sich in "Himmlische und irdische Liebe" von Malwida von Meysenbug. In einer Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs im 19. Jahrhundert, als die Industrialisierung Europa erfasste und traditionelle Werte hinterfragt wurden, erkundet dieser Roman die komplexen Verflechtungen von Liebe, Pflicht und persönlicher Freiheit. Die Protagonistin, eine junge Frau, steht im Spannungsfeld zwischen den Erwartungen ihrer Familie und ihrer eigenen Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben. Diese psychologische Erzählung beleuchtet die inneren Kämpfe…mehr
Ein faszinierendes Porträt der menschlichen Seele entfaltet sich in "Himmlische und irdische Liebe" von Malwida von Meysenbug. In einer Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs im 19. Jahrhundert, als die Industrialisierung Europa erfasste und traditionelle Werte hinterfragt wurden, erkundet dieser Roman die komplexen Verflechtungen von Liebe, Pflicht und persönlicher Freiheit. Die Protagonistin, eine junge Frau, steht im Spannungsfeld zwischen den Erwartungen ihrer Familie und ihrer eigenen Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben. Diese psychologische Erzählung beleuchtet die inneren Kämpfe und moralischen Dilemmata, die mit der Suche nach individueller Erfüllung einhergehen. Die Leser werden in eine Welt entführt, in der die Grenzen zwischen himmlischer und irdischer Liebe verschwimmen und die Frage nach der wahren Bedeutung von Glück und Erfüllung aufgeworfen wird. Durch die detaillierte Darstellung der Charaktere und ihrer inneren Konflikte bietet das Buch eine tiefgehende Reflexion über die menschliche Natur und die Herausforderungen, die mit der Verwirklichung persönlicher Träume verbunden sind.
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Autorenporträt
Amelie Malwida Wilhelmina Tamina Rivalier wurde 1816 als neuntes von zehn Kindern des kurhessischen Hofbeamten Carl Rivalier (1779-1847) geboren. Ihr Vater wurde 1825 mit Namensmehrung durch von Meysenbug in den erblichen kurhessischen Adelsstand erhoben, wodurch auch Malwida in den Rang einer Freiin aufstieg. Der badische Diplomat und Politiker Wilhelm Rivalier von Meysenbug war ihr Bruder. Künstlerische und literarische Anregungen erhielten die Kinder von der Mutter, die sie u. a. mit der Gedankenwelt Friedrich Schlegels und Rahel Varnhagens vertraut machte.[1] Aufgrund politischer Unruhen in Kurhessen zog die Mutter mit Malwida und ihrer jüngeren Schwester 1832 nach Detmold. Durch die Bekanntschaft mit dem Theologiestudenten und Pfarrerssohn Theodor Althaus, der ihr Liebhaber wurde, löste sich Malwida in den folgenden Jahren von ihrer konservativen Prägung und wurde Vertreterin aufklärerischen Gedankenguts. Insbesondere sollte sie sich zeitlebens mit dem Christentum auseinandersetzen; in den 1840er Jahren befasste sie sich mit der Philosophie Hegels und der materialistischen Junghegelianer. Sie trat energisch für Frauenemanzipation ein und kam so mit sozialistischen Kreisen in Verbindung. Schließlich unterstützte sie die Märzrevolution von 1848, was sie endgültig in Widerspruch zu ihrer eher reaktionären Familie brachte. Mit Hilfe einiger Freunde gelang es ihr auch, als Zuschauerin am Vorparlament in der Frankfurter Paulskirche teilzunehmen.
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