Elin liebt es, Hand in Hand mit ihrem Vater am Fluss entlangzuspazieren. Auch wenn Vater nicht viel spricht. Sein Ohr schimmert fast durchsichtig in der Sonne, und das Wasser im Fluss rauscht leise. Das Schönste aber sind die weißen, federleichten Wolken, die sonnendurchstrahlt über den blauen Himmel ziehen. Seit jenem Tag im Juni, als Vater erfahren hat, dass er arbeitslos würde, hat sich für Elin und ihre Familie vieles geändert. Nicht nur, dass die geplante Italienreise auf unbestimmte Zeit verschoben wurde, die teuren Markenturnschuhe nicht mehr drin liegen und nicht der Drucker, den Mario sich so sehnlichst wünscht. Auch Vater ändert sich. Er wirkt müde, in sich gekehrt, sitzt fast immer zu Hause. Mario und Elin haben eine Idee, wie sie ihm helfen können: Ein Kinderparty-Service, das wäre eine echte Marktlücke.
"In der Familiengeschichte mit dem traurigen und leider aktuellen Thema stellt die Autorin Schwierigkeiten und Schwermut der Situation gleichwertig neben die Hoffnung und den Willen zu einem Neuanfang. Die Quintessenz jedoch ist, dass es die Kinder sind, die mit ungebremster Kreativität und persönlichem Engagement einen nicht unwesentlichen Teil zum Beinahe-Happy-End beitragen." Bücherbär, 03/1998
