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Als zwischen 1906 und 1908 der Fürst Eulenburg, enger Berater Wilhelms II., zusammen mit einigen Freunden wegen Homosexualität vor Gericht stand, sprach die Presse von einer homosexuellen Verschwörung. Homosexuellen wurde unterstellt, die Männlichkeit des Staates und damit den exklusiv männlichen Herrschaftsanspruch infrage zu stellen. Die Autorinnen und Autoren des Bandes beschreiben die Entstehung und Popularisierung der Figur des homosexuellen Staatsfeindes für die Zeit bis 1945 - und zeigen, dass die Verknüpfung von(Homo-)Sexualität und Politik auch über das Dritte Reich hinaus fortbestand.…mehr

Produktbeschreibung
Als zwischen 1906 und 1908 der Fürst Eulenburg, enger Berater Wilhelms II., zusammen mit einigen Freunden wegen Homosexualität vor Gericht stand, sprach die Presse von einer homosexuellen Verschwörung. Homosexuellen wurde unterstellt, die Männlichkeit des Staates und damit den exklusiv männlichen Herrschaftsanspruch infrage zu stellen. Die Autorinnen und Autoren des Bandes beschreiben die Entstehung und Popularisierung der Figur des homosexuellen Staatsfeindes für die Zeit bis 1945 - und zeigen, dass die Verknüpfung von(Homo-)Sexualität und Politik auch über das Dritte Reich hinaus fortbestand.
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Autorenporträt
Susanne zur Nieden, Dr. phil., ist Historikerin in Berlin.
Rezensionen
Homos als Staatsfeinde
"Der Band legt in zahlreichen fundierten Beiträgen die Wurzeln der diskursiven Verknüpfung von Sexualität und Politik offen." (Die Tageszeitung, 18.06.2005)