"Ich wollte die Wahrheit sagen, selbst wenn es mich die Freiheit kostete - oder das Leben" Die junge iranisch-amerikanische Journalistin Roxana Saberi wird ins berüchtigte Teheraner Evin-Gefängnis verschleppt. Die Geschichte einer mutigen Frau in einer Situation, in der Angst jede Sekunde des Tages bestimmt. Roxana Saberi hatte fast sechs Jahre im Iran gelebt und als Journalistin gearbeitet, als sie im Januar 2009 von Geheimagenten aus ihrem Teheraner Apartment in eine Einzelzelle des berüchtigten Evin-Gefängnisses verschleppt wird. Die Anklage: Spionage für die CIA. Von einer Stunde zur nächsten ist sie abgeschnitten von der Welt. Lähmende Angst, Psychoterror und Todesdrohungen verleiten sie zu einem falschen Geständnis, bis sie den Mut findet, ihren Peinigern die Stirn zu bieten. Hundert Tage ist ein außergewöhnlicher, direkter und berührender Text, den Roxana Saberi unmittelbar nach ihrer auf internationalen Druck ...
"Was aber dieses Buch so lesenswert macht, sind ihre genauen Erinnerungen an die Verhöre und Verhandlungen mit den Vertretern des Regimes, mit Wächtern, Agenten, Richtern. Von der ersten Befragung an wird sie zur Figur eines politischen Strategiespiels, dessen Regeln nicht einmal die Spieler vollständig zu kennen scheinen. [...] Saberis Bericht [liefert] doch seltene Einblicke in eine Logik der Repression, die sich irgendwo zwischen Perfidie und Irrsinn bewegt." -- Harald Staun, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 13. März 2011
"Meinungs- und Versammlungsfreiheit, Fremdworte im heutigen Iran: Saberis Verdienst ist, den praktischen Wert dieser Grundsätze vor Augen geführt zu haben. Mit einem niederschmetternden Tatsachenbuch, das zeigt, was Leben ohne diese Freiheiten bedeutet." -- Gabriele Rettner-Halder, Westdeutsche Allgemeine, 28. April 2011
"Meinungs- und Versammlungsfreiheit, Fremdworte im heutigen Iran: Saberis Verdienst ist, den praktischen Wert dieser Grundsätze vor Augen geführt zu haben. Mit einem niederschmetternden Tatsachenbuch, das zeigt, was Leben ohne diese Freiheiten bedeutet." -- Gabriele Rettner-Halder, Westdeutsche Allgemeine, 28. April 2011

