Villa Wahnfried, September 1923. Cosima Wagner läßt ihr Leben und seine vielfältigen Stationen Revue passieren. In einem ebenso offenherzigen wie ironischen Selbstgespräch tritt die Witwe Richard Wagners erstmals aus dem Schatten ihres berühmten Ehemanns.
Cosima wächst als uneheliche und ungeliebte Tochter von Franz Liszt und der Gräfin d’Agoult in einer schäbigen Wohnung in Paris auf. Ihr Aschenputteldasein findet erst ein Ende, als die junge Frau mit dem Dirigenten Hans von Bülow verheiratet wird und in Berlin das gesellschaftliche Parkett betritt. Doch es ist nicht Liebe, was Cosima sucht oder findet. Sie strebt nach gesellschaftlicher Anerkennung und sucht die Nähe zu anderen Männern, um der Frustration und Ausweglosigkeit ihrer Ehe zu entgehen. Erst die Eroberung Richard Wagners bringt ihr den Durchbruch zur gesellschaftlichen Spitze und die Bekanntschaft mit König Ludwig II. und Friedrich Nietzsche, die sie ihren ehrgeizigen Plänen unterordnet. Die Heirat mit dem Komponisten und die Gründung der Bayreuther Festspiele führen sie an das Ziel ihrer Wünsche.
Nach Wagners Tod ist Cosima die unumstrittene Alleinherrscherin Bayreuths – und avanciert zur Grande Dame des Reichs. Der unnahbaren, in schwarze Spitzenschleier gehüllten Millionärin liegt Deutschlands Elite zu Füßen, nicht einmal Kaiser Wilhelm II. kann sich ihrem Einfluß entziehen. Doch ihre einzige Sorge gilt der Sicherung ihres Lebenswerks. Mit Interesse verfolgt sie den politischen Aufstieg eines unscheinbaren Gefreiten namens Adolf Hitler. In ihrer fiktiven »Lebensbeichte« erleben wir Cosima nicht nur als Tochter, Geliebte oder Gattin berühmter Männer, sondern als eine Frau mit dem Willen zur Macht.
Cosima wächst als uneheliche und ungeliebte Tochter von Franz Liszt und der Gräfin d’Agoult in einer schäbigen Wohnung in Paris auf. Ihr Aschenputteldasein findet erst ein Ende, als die junge Frau mit dem Dirigenten Hans von Bülow verheiratet wird und in Berlin das gesellschaftliche Parkett betritt. Doch es ist nicht Liebe, was Cosima sucht oder findet. Sie strebt nach gesellschaftlicher Anerkennung und sucht die Nähe zu anderen Männern, um der Frustration und Ausweglosigkeit ihrer Ehe zu entgehen. Erst die Eroberung Richard Wagners bringt ihr den Durchbruch zur gesellschaftlichen Spitze und die Bekanntschaft mit König Ludwig II. und Friedrich Nietzsche, die sie ihren ehrgeizigen Plänen unterordnet. Die Heirat mit dem Komponisten und die Gründung der Bayreuther Festspiele führen sie an das Ziel ihrer Wünsche.
Nach Wagners Tod ist Cosima die unumstrittene Alleinherrscherin Bayreuths – und avanciert zur Grande Dame des Reichs. Der unnahbaren, in schwarze Spitzenschleier gehüllten Millionärin liegt Deutschlands Elite zu Füßen, nicht einmal Kaiser Wilhelm II. kann sich ihrem Einfluß entziehen. Doch ihre einzige Sorge gilt der Sicherung ihres Lebenswerks. Mit Interesse verfolgt sie den politischen Aufstieg eines unscheinbaren Gefreiten namens Adolf Hitler. In ihrer fiktiven »Lebensbeichte« erleben wir Cosima nicht nur als Tochter, Geliebte oder Gattin berühmter Männer, sondern als eine Frau mit dem Willen zur Macht.
