Während des Zweiten Weltkriegs rettete Oskar Schindler über 1.300 Juden vor dem sicheren Tod. Stephen Spielberg setzte dem Helden mit "Schindlers Liste" ein Gedenken. Doch wer war Oskar Schindler wirklich? Anhand von Dokumenten und Briefen, die erst vor einem Jahr in Hildesheim entdeckt wurden, zeichnet die Autorin ein lebendiges Porträt dieses Mannes. Sie beleuchtet nicht nur Schindlers dramatische Hilfsaktionen im Nazi-Deutschland, sondern auch sein Leben in der Nachkriegszeit, als er vergeblichversuchte, wieder in der "Normalität" Fuß zu fassen.
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Hans-Jürgen Döscher lobt die Publikation, die Auszüge aus den jüngst auf einem Dachboden gefundenen persönlichen Aufzeichnungen Oskar Schindlers bietet, als "sachkundig zusammengestellt" und "einfühlsam kommentiert". Der Autorin gelinge es, Schindler als "facettenreiche Persönlichkeit mit all ihren Schwächen" darzustellen. Zudem teile sie viel Unbekanntes aus Schindlers bewegtem Leben mit, so der Rezensent angetan. So erfahre man Neues über die Korrumpierbarkeit der SS gegen Ende des Krieges und über die vergeblichen langjährigen Bemühungen Schindlers um eine Rente. Als "document humain" stellt das Buch Döscher zufrieden. Doch hofft er auch auf eine wissenschaftliche Aufarbeitung des Briefwechsels.
© Perlentaucher Medien GmbH
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