Auf ein WORT Die Autorin ist mit über 90 Jahren ein Freigeist ihrer Zeiten, eine aufmerksame Schreibende, die die Kunst versteht, das WORT zu setzen und zu nutzen. In diesem kleinen Werk spürt sie einmal mehr dem hinterher, was ihr das WORT in den letzten Jahrzehnten schenkte. Auffallend kurze Texte stehen für Inhalte, die nicht zu kürzen sind. In ihnen zeigt Eleonore Hillebrand, wie sie zufrieden, oft sogar glücklich mit lyrischen Bildern dem WORT nahegekommen ist. Genauso aber lesen wir, wo sie quer lag mit dem WORT und seiner Weigerung, ihr zu Diensten zu sein. Dann geht sie auf Distanz, nennt das WORT in seinem Anspruch ES, um an anderer Stelle sich wieder aufgehoben zu fühlen, sich dem WORT in seiner Klarheit in liebevollem DU zu nähern. Durch ihre Texte klingt eine auffallende Wehmut. Es scheint, als nehme die Autorin Abschied vom WORT. Das tut sie nicht ohne dem WORT Achtung und Dank in seinem Bestehen und seinen Möglichkeiten zu geben. Und so denkt der Leser nach der Lektüre: Eleonore Hillebrand, auf ein WORT, bitte nicht aufhören! Maria Lange-Otto - Nordbuch e. V.
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