Was verbirgt sich hinter den Grenzen des menschlichen Wissens? "Ignorabimus" von Arno Holz entführt den Leser in die faszinierende Welt der Wissenschaft und Philosophie des späten 19. Jahrhunderts. In einer Zeit, in der die Grenzen des Wissens ständig erweitert werden, stellt Holz die Frage nach der Erkennbarkeit der Welt. Der Titel selbst, ein lateinisches Wort, das "wir werden nicht wissen" bedeutet, spiegelt die zentrale Thematik des Buches wider: die Ungewissheit und die Grenzen menschlicher Erkenntnis. Arno Holz, ein bedeutender Vertreter des Naturalismus, nutzt in diesem Werk seine literarische Begabung, um die philosophischen und wissenschaftlichen Diskurse seiner Zeit zu beleuchten. Die Handlung spielt in einer Epoche des Umbruchs, in der die Wissenschaft große Fortschritte macht, aber auch auf ihre Grenzen stößt. Holz' Werk ist eine tiefgehende Untersuchung der menschlichen Neugier und der ewigen Suche nach Wissen. Durch die Erzählung zieht sich ein roter Faden der Skepsis gegenüber der Fähigkeit des Menschen, die Welt vollständig zu verstehen. Diese Skepsis wird durch die Charaktere und ihre Dialoge lebendig, die die Leser dazu anregen, über die Natur des Wissens und die Rolle der Wissenschaft in der Gesellschaft nachzudenken. Indem Arno Holz die Leser in die Gedankenwelt seiner Protagonisten eintauchen lässt, bietet er eine Gelegenheit, die Herausforderungen und Dilemmata der modernen Wissenschaft zu reflektieren. "Ignorabimus" lehrt uns, die Grenzen unserer Erkenntnis zu akzeptieren und gleichzeitig die Schönheit der Suche nach Wissen zu schätzen.
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