Dass dieses Buch nicht weltberühmt wurde, habe ich nie verstanden. Nun machen wir es wenigstens bekannt. Hinton ist Verhaltensforscher, sein Buch wendet sich auch an Jugendliche. Es erzählt das Leben eines winzigen Vögelchens, einer Heckenbraunelle. Sie überlebt einen harten Winter, baut Nester in Weghecken, die der Mensch immer wieder zerstört, schon beim unachtsamen Wenden des Autos. Sie zieht mühsam ihre Jungen groß, darunter einen Kuckuck. Am Ende stirbt das kleine Vögelchen an Entkräftung, aber der Kuckuck, den es großgezogen hat, fliegt zweitausend Kilometer zum Überwintern in den Süden, kommt zurück und erfreut uns, die wir keine Ahnung von den Zusammenhängen haben, mit seinem Ruf... Ein zauberhaftes Buch über den Zusammenhang von Mensch-Natur-Tieren: klug, liebevoll, unsentimental, behutsam.
"Wir lernen, mit den aufmerksamen Augen des Forschers fast andächtig wahrzunehmen und teilzunehmen, was dort im Kleinen vor sich geht. Nigel Hinton beschreibt es behutsam in einer poetischen Sprache, ohne belehrenden Tonfall." Frankfurter Allgemeine Zeitung
"›Im Herzen des Tals‹ berührt die Leserinnen tief im Herzen, öffnet die Augen für das Tierleben direkt vor unserer Haustür. Die Liebe, die Hinton für seine Umwelt empfindet, ist in jede Zeile seines Buches geflossen und vermittelt in ihrer Zartheit eine Aufforderung zum Miteinander mit der Natur, der sich nach der Lektüre schwerlich jemand entziehen kann." Eselsohr
"›Im Herzen des Tals‹ berührt die Leserinnen tief im Herzen, öffnet die Augen für das Tierleben direkt vor unserer Haustür. Die Liebe, die Hinton für seine Umwelt empfindet, ist in jede Zeile seines Buches geflossen und vermittelt in ihrer Zartheit eine Aufforderung zum Miteinander mit der Natur, der sich nach der Lektüre schwerlich jemand entziehen kann." Eselsohr
Wer die Natur und die Tiere liebt und mehr darüber erfahren möchte, kann kaum einen anrührenderen Roman lesen als diesen. Elke Heidenreich Kölner Stadt-Anzeiger 20210807
