Von der Schönheit und der Härte des einfachen Lebens, von der Gnade der Freundschaft und dem Moment des Verlusts
Der alte Max hat alle Zeit. Draußen vor dem Fenster legt sich der Schnee wie eine Decke über das Dorf. Da dringt das Läuten des Totenglöckchens durch die Stille. Es schlägt für den Schorsch, der viel mehr war als nur ein Freund, ein Leben lang. So macht sich Max am Abend auf zur Totenwacht, wo die Alten zusammenkommen, um des Verstorbenen zu gedenken und sich zu erinnern.
Eine ganze Nacht erzählen sie von den Freuden bei der Ernte, von Abenden in der Wirtsstube, vom kleinen Glück. Und vom Schorsch. Aber auch von der Enge im Dorf und dem eisigen Schweigen. Erst im Morgengrauen kehrt der Max heim. Im Licht des neuen Tages ist ihm klar: Nichts davon wird wiederkommen. Nur die Erinnerungen an dieses Leben bleiben, solange er da ist...
»Ein großes kleines Buch« Bayerischer Rundfunk
»'Im Schnee' von Tommie Goerz macht einfach glücklich. Die Geschichten und Anekdoten bringen eigene Erinnerungen zum Vorschein. Diesem Autor möchte man tagelang, ach was, ein Leben lang zuhören, weil er etwas in uns berührt, wie kaum ein anderer.« WDR 4 - Bücher
Der alte Max hat alle Zeit. Draußen vor dem Fenster legt sich der Schnee wie eine Decke über das Dorf. Da dringt das Läuten des Totenglöckchens durch die Stille. Es schlägt für den Schorsch, der viel mehr war als nur ein Freund, ein Leben lang. So macht sich Max am Abend auf zur Totenwacht, wo die Alten zusammenkommen, um des Verstorbenen zu gedenken und sich zu erinnern.
Eine ganze Nacht erzählen sie von den Freuden bei der Ernte, von Abenden in der Wirtsstube, vom kleinen Glück. Und vom Schorsch. Aber auch von der Enge im Dorf und dem eisigen Schweigen. Erst im Morgengrauen kehrt der Max heim. Im Licht des neuen Tages ist ihm klar: Nichts davon wird wiederkommen. Nur die Erinnerungen an dieses Leben bleiben, solange er da ist...
»Ein großes kleines Buch« Bayerischer Rundfunk
»'Im Schnee' von Tommie Goerz macht einfach glücklich. Die Geschichten und Anekdoten bringen eigene Erinnerungen zum Vorschein. Diesem Autor möchte man tagelang, ach was, ein Leben lang zuhören, weil er etwas in uns berührt, wie kaum ein anderer.« WDR 4 - Bücher
Tommie Goerz, eigentlich erfolgreicher Franken-Krimi-Autor, wagt mit 71 Jahren seinen zweiten Roman, freut sich Rezensent Andreas Platthaus. Die Geschichte ist ein tiefgründiges Porträt des dörflichen Lebens im fiktiven Austhal im Fichtelgebirge. Im Mittelpunkt steht Max Malter, der während der Totenwache seines Freundes Georg Wenzel auf das frühere Dorfleben zurückblickt: einst von Vertrautheit geprägt, heute von Neubürgern und Veränderungen geprägt, resümiert der Kritiker. Goerz erzählt unprätentiös und intensiv von Tradition, Verlust und Wandel, ohne nostalgisch oder reaktionär zu wirken. Wie große Schneebücher der Weltliteratur (zum Beispiel der "Zauberberg") nutzt er das Motiv des Schneetreibens als Symbol für die Vergänglichkeit menschlichen Strebens. Goerz gelingt ein literarisches Glanzstück, das Provinz und Menschlichkeit in den Fokus rückt, schließt der Kritiker.
© Perlentaucher Medien GmbH
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