Venusdarstllungen stellten für die Maler seit dem 16. Jahrhundert eine besondere Herausforderung dar, ging es doch einerseitsum ein großes mythologisches Thema und andererseits um die immer raffiniertere Darstellung verführerischer Frauenakte, um die Schönheit des nackten Körpers. Der Autor vergleicht das berühmte Werk des Velazquez mit anderen Venusdarstellungen der Kunstgeschichte, etwa von Giorgone, Veronese, Tizian, Goya und Manet.
"Wunderbar, wie die Farben ineinandergingen, das Perlmutt des Fleisches, das weiße Schleiertuch, das grünliche Grau des Spiegels, das dunkle Braun des Haares, die rötlich violetten Bänder des nackten Knaben, die ganz leichten Regenbogentöne seiner Flügel. Zart, leicht, streng und elegant war diese nackte Frau gemalt ..." (Lionel Feuchtwanger)
