Kolumnenschreiben ist eine Langstreckendisziplin mit wöchentlicher Zwischenwertung, und die Sonderprüfung besteht in der Frage: Vertragen es die Texte, die ja meistens aus aktuellem Anlass entstehen, noch gelesen zu werden, wenn der Anlass nicht mehr aktuell ist? Dass im Falle Thomas Maurers die Antwort Ja lautet, bewies schon der 2000 bei Czernin erschienene Band 'Das Hirn muß einen Saumagen' haben. Seither sind sieben Jahre vergangen, sieben Jahre, die zumindest der österreichischen Nachwelt als Ära Schüssel im Gedächtnis bleiben werden. Sieben Jahre aber auch, die Thomas Maurer teils in…mehr
Kolumnenschreiben ist eine Langstreckendisziplin mit wöchentlicher Zwischenwertung, und die Sonderprüfung besteht in der Frage: Vertragen es die Texte, die ja meistens aus aktuellem Anlass entstehen, noch gelesen zu werden, wenn der Anlass nicht mehr aktuell ist? Dass im Falle Thomas Maurers die Antwort Ja lautet, bewies schon der 2000 bei Czernin erschienene Band 'Das Hirn muß einen Saumagen' haben. Seither sind sieben Jahre vergangen, sieben Jahre, die zumindest der österreichischen Nachwelt als Ära Schüssel im Gedächtnis bleiben werden. Sieben Jahre aber auch, die Thomas Maurer teils in seiner wöchentlichen Medienmanege-Kolumne im Kurier, teils anderswo schreibend begleitet hat.Und so ist der Sammelband Im Wendekreis der Wende zwar keineswegs nur, aber auch eine retrospektive Bestandaufnahme der schwarzblauorangen Epoche mit all ihren tolldreisten, tristen und tumultösen Aspekten, geschrieben mit Witz, Verve und gelegentlich Wut. Die Texte wurden teils aktualisiert, teils vom Autor kommentiert, und historische, dem Gedächtnis der Gegewart bereits z.T. entschwundene Begriffe wie Verfassungsbogen, Sanktionen oder Theresia Sickl werden in einem eigens verfassten Glossar informativ und leicht fasslich erläutert.
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Autorenporträt
Thomas Maurer, geboren 1967. Bis heute herrscht Uneinigkeit unter Horoskop-Lesern, ob er ein typischer oder untypischer Krebs ist, dazu müsste man den Aszendenten wissen. 1985 ruhmloser Abschluss der schulischen Laufbahn. 1986 Beginn einer Buchhändler-Lehre, "weil man dann nachher ja doch was in der Hand hat". Erster Erfolg beim Talentwettbewerb "Sprungbrett" 1988 im Kabarett Niedermair. Der Buchhandel beginnt rapide an Faszination einzubüßen. 1. Soloprogramm "Unterm Farkas hätt's des net geben". 1989 Absolvierung des Zivildienstes. Seither charakterlich gefestigt. 1990 Programm mit Josef Hader: "Die Zwei"; seit damals sechs weitere Soloprogramme. Seit November 1995 Kolumnist bei der Tageszeitung "Kurier". Außerdem Schauspieler und Drehbuchautor.
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