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Die Einführung der in Europa entwickelten Fotografie führte im Iran rasch zur Entstehung einer eigenständigen fotografischen Kultur. Jonas Wenger untersucht anhand des Bildmotivs "Arbeit", inwiefern lokale Fotograf_innen bei der Aneignung der Technik bestehende orientalistische Bildstereotypen aktualisierten und welche bildrhetorischen Funktionen bestimmte visuelle Konventionen für den inneriranischen Diskurs über gesellschaftliche Entwicklung, Modernität und nationale Unabhängigkeit hatten. Über einen Zeitraum von siebzig Jahren hinweg zeigt er, dass sich in der Repräsentation von Arbeit…mehr

Produktbeschreibung
Die Einführung der in Europa entwickelten Fotografie führte im Iran rasch zur Entstehung einer eigenständigen fotografischen Kultur. Jonas Wenger untersucht anhand des Bildmotivs "Arbeit", inwiefern lokale Fotograf_innen bei der Aneignung der Technik bestehende orientalistische Bildstereotypen aktualisierten und welche bildrhetorischen Funktionen bestimmte visuelle Konventionen für den inneriranischen Diskurs über gesellschaftliche Entwicklung, Modernität und nationale Unabhängigkeit hatten. Über einen Zeitraum von siebzig Jahren hinweg zeigt er, dass sich in der Repräsentation von Arbeit europäisch-imperialistische Ansprüche mit iranischen Nationalisierungsbestrebungen überkreuzen und der europäische Blick auf den Iran auf den spannungeladenen Blick der iranischen Metropole auf die iranische Peripherie trifft.
Autorenporträt
Jonas Wenger, PhD in history at the University of Basel; thesis on photographic representations of labour and industry in Iranian photography. He is interested in photography as a social practice as well as in technologically mediated perceptions, and the history of imperialism, labour and tourism.