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Menschen mit schweren Persönlichkeitsstörungen zu verstehen und zu behandeln, gehört zu den besonderen Herausforderungen in der Psychoanalyse. Sie haben veränderungsresistente Selbsterhaltungsstrategien entwickelt, zu denen auch die innere Spaltung in eine reale Welt und eine grenzenlose Wunschwelt gehört, in der nichts unmöglich ist. Solange diese Spaltung nicht sprachlich mitgeteilt werden kann, muss sie handelnd in Szene gesetzt werden. Mit dem Verständnis dieser Inszenierungen kann das bis dahin Unsagbare einer Deutung zugänglich gemacht werden.
Die Autorinnen und Autoren beschreiben
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Produktbeschreibung
Menschen mit schweren Persönlichkeitsstörungen zu verstehen und zu behandeln, gehört zu den besonderen Herausforderungen in der Psychoanalyse. Sie haben veränderungsresistente Selbsterhaltungsstrategien entwickelt, zu denen auch die innere Spaltung in eine reale Welt und eine grenzenlose Wunschwelt gehört, in der nichts unmöglich ist. Solange diese Spaltung nicht sprachlich mitgeteilt werden kann, muss sie handelnd in Szene gesetzt werden. Mit dem Verständnis dieser Inszenierungen kann das bis dahin Unsagbare einer Deutung zugänglich gemacht werden.

Die Autorinnen und Autoren beschreiben solche Inszenierungen des Unmöglichen und laden dazu ein, am psychoanalytischen Prozess teilzuhaben. Klinische Falldarstellungen eröffnen Einblicke in die innere Welt schwer gestörter Patientinnen und Patienten, zeigen Möglichkeiten auf, um unter anderem Destruktivität, Vernichtungsängste und Omnipotenzfantasien zu verstehen, und bieten informative Hilfestellungen für die Praxis.

Mit Beiträgen von Werner Bohleber, Martin Dornes, Ingo Focke, Peter Fonagy, Klaus Grabska, Wulf Hübner, Jürgen Kind, Walter Marggraf, Rosine J. Perelberg, Edeltraud Putz-Meinhardt, Reimut Reiche, Christa Rohde-Dachser, Ulrich Streeck und Bernhard Waldenfels
Autorenporträt
Werner Bohleber, Psychoanalytiker in eigener Praxis in Frankfurt am Main, Lehranalytiker der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung (DPV), deren Vorsitzender 2000-2002. Mitglied des Board of Representatives der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung (IPV). Herausgeber der Zeitschrift PSYCHE. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Theorie und zur Geschichte der Psychoanalyse, zu Adoleszenz und Identität, zur psychoanalytischen Erforschung der nationalsozialistischen Vergangenheit, zu Fremdenhass und Antisemitismus, zur Traumaforschung und zum Terrorismus.

Martin Dornes, ist Soziologe, Entwicklungspsychologe und Gruppenanalytiker. Nach langjahrigen klinischen Tatigkeiten in Psychiatrie, Psychosomatik, Sexualmedizin und Medizinischer Psychologie sowie Lehrtatigkeit als Privatdozent für Psychoanalytische
Psychologie ist er derzeit Mitglied im Leitungsgremium des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt am Main.

Veröffentlichung u.a.:

Die Seele des Kindes. Entstehung und Entwicklung. Frankfurt am Main (Fischer) 2006.