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Inzest - Angot, Christine
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Die Erzählerin verliebt sich "kraft der Blicke" in eine zehn Jahre ältere Ärztin und stürzt sich drei Monate lang in das Abenteuer einer nicht zu erfüllenden Liebe. Die drei Teile des Romans schildern die kampfartige Liebesgeschichte und den voraussehbaren Bruch mit der Geliebten, den selbstquälerischen Versuch seiner Verarbeitung und erst zum Schluß die inzestuösen Momente der Vorgeschichte der Protagonistin. Zusammen verdichten die Teile sich zu einer literarischen Spurensuche nach dem, was sich nicht erzählen läßt: den Gründen und Abgründen dieser unmöglichen Liebe. All das findet Ausdruck…mehr

Produktbeschreibung
Die Erzählerin verliebt sich "kraft der Blicke" in eine zehn Jahre ältere Ärztin und stürzt sich drei Monate lang in das Abenteuer einer nicht zu erfüllenden Liebe.
Die drei Teile des Romans schildern die kampfartige Liebesgeschichte und den voraussehbaren Bruch mit der Geliebten, den selbstquälerischen Versuch seiner Verarbeitung und erst zum Schluß die inzestuösen Momente der Vorgeschichte der Protagonistin. Zusammen verdichten die Teile sich zu einer literarischen Spurensuche nach dem, was sich nicht erzählen läßt: den Gründen und Abgründen dieser unmöglichen Liebe.
All das findet Ausdruck in Angots atemloser, pulsierender Erzählweise, deren Rhythmus das Ringen nach Worten im Moment des Schreibens widerspiegelt. Faszinierend und eindringlich zugleich ist es die emotionale wie sprachliche Kraft, die den Roman so beeindruckend macht. Mit radikaler Offenheit, die auch vor ihrem direkten Umfeld keinen Halt macht, läßt die Autorin biographische Fakten mit ihrer Fiktion eins werden.
Autorenporträt
Christine Angot, geboren 1959 in Chateauroux, musste nach dem Erscheinen ihres Buches "Inzest" ihren Wohnort Montpellier verlassen. Sie lebt heute zusammen mit ihrer Tochter Leonore in Paris.
Rezensionen
"In Angots Arbeit, dieser Kraft und Gewalt, steckt die Idee von Literatur als Mittel, allem Gemeinschaftlichen und allen Bindungen zu entfliehen, um sich in seiner Singularität zu denken und zu schreiben. Christine Angot steht erst am Beginn eines Werkes, aber sie hat auf radikale Weise ihre Stimme gefunden." (Le Monde)
"Ein Charakterzug, eine Kratzspur, eine Handschrift. Kurz das, was man vor nicht allzulanger Zeit eine ecriture nannte. Das ist selten, wissen Sie." (Le Figaro)
"Christine Angot bringt alles durcheinander, erlaubt sich alles, hält sich dabei aber immer strikt an die Grenzen der Literatur. Sie weiß wovon sie spricht, wenn sie zeigt, daß im Gegensatz zu dem, was im Leben geschieht, Verbote für den Schriftsteller nicht existieren oder nur da sind, um übertreten zu werden." (Liberation)
"Die Sätze der Schriftstellerin krümmen sich zusammen in dem Maße, wie sie ihr körperliches Unwohlsein zum Ausdruck bringt." (L'Express)
"Inzest rüttelt an vorgefaßten Ideen und an derMor alität. Ist es Provokation? Die Autorin wehrt sich dagegen und die Worte machen ihr keine Angst. Ein weiblicher Louis-Ferdinand Celine?" (Officiel)
"Angot ist brutal und subversiv, eine Unerbittliche, die Erlösung in der Literatur findet. Unerträglich und faszinierend zugleich, versteht sie es, die Sätze zum Äußersten zu treiben. Immer anspuchsvoll, manchmal schmerzlich." (Virgin Megapresse)
"Ein Buch, so geschrieben, wie es sich liest: Außer Atem." (La Nouvelle Republique)
"Ein Kondensat von Literatur a la Angot: Der Rhythmus im Vordergrund, die Gefährdung des Ich, eine radikal zeitgenössische Auffassung vom Schreiben. Ganz sicher der Roman des Jahres." (Max)
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