Ein Buch, das sich selbst liest. Ein Autor, der langsam verschwindet. Eine Sprache, die beginnt, Bewusstsein zu entwickeln. Jagonimus, ein Buch, das sich selbst liest ist der erste Teil einer literarisch-philosophischen Trilogie über Sprache, Identität und die Macht von Texten, sich gegen ihre Schöpfer zu wenden. Der Roman führt in ein surreal-bürokratisches System, in dem Literatur verwaltet, geprüft und katalogisiert wird. Zwischen Formularen, Maschinen und Menschen, die längst selbst zu Metaphern geworden sind, kämpft ein Autor um seine eigene Existenz; bis er merkt, dass der Text längst…mehr
Ein Buch, das sich selbst liest. Ein Autor, der langsam verschwindet. Eine Sprache, die beginnt, Bewusstsein zu entwickeln. Jagonimus, ein Buch, das sich selbst liest ist der erste Teil einer literarisch-philosophischen Trilogie über Sprache, Identität und die Macht von Texten, sich gegen ihre Schöpfer zu wenden. Der Roman führt in ein surreal-bürokratisches System, in dem Literatur verwaltet, geprüft und katalogisiert wird. Zwischen Formularen, Maschinen und Menschen, die längst selbst zu Metaphern geworden sind, kämpft ein Autor um seine eigene Existenz; bis er merkt, dass der Text längst ohne ihn weitergeschrieben wird. Mit präziser Sprache und schwarzem Humor erzählt Urs Bastian Kunz von der Auflösung des Autors im Werk, von künstlicher Intelligenz als Spiegel der Kreativität und von der Frage, ob Bedeutung sich überhaupt erzeugen lässt; oder nur passiert. Jagonimus ist ein Spiel aus Philosophie, Satire und Poesie. Der Roman denkt über sich selbst nach, während er geschieht. Leserinnen und Leser werden Teil des Prozesses, beobachtet und zugleich Mitautoren. Der Text folgt keiner klassischen Dramaturgie; er atmet, widerspricht, zitiert sich selbst. Er spielt mit Verwaltungsakten, göttlicher Ironie und literarischen Paradoxien, bis das Lesen selbst zu einem existenziellen Akt wird. Ein Werk über das Verschwinden des Autors, die Geburt der Maschine und die Frage, wer hier eigentlich wen schreibt.
Urs Bastian Kunz schreibt an den Rändern von Wirklichkeit und Sprache. Seine Texte bewegen sich zwischen Philosophie und Poesie, zwischen Humor und metaphysischer Genauigkeit. Nach Jahren in unterschiedlichen Berufen, vom Recht über die Luftfahrt bis zur Bühne, widmet er sich heute ganz dem Schreiben und der Erforschung von Identität, Sprache und Bewusstsein. Kunz betrachtet Literatur als lebendiges System: wandelnd, widersprüchlich, manchmal gefährlich. Er verbindet analytische Schärfe mit emotionaler Offenheit und einer großen Liebe zu Zwischentönen. Mit Jagonimus, Ein Buch, das sich selbst liest beginnt eine Trilogie über Schöpfung, Auflösung und das Verhältnis zwischen Mensch und Text. Der Roman führt in eine Welt, in der Wörter denken, Maschinen träumen und Autoren sich selbst verlieren, um im Werk weiterzuleben. Neben dieser Trilogie arbeitet Kunz an weiteren Projekten: an dem warmherzigen Roman Süß geht immer unter dem Pseudonym Paul Delmont sowie an dem fantastischen Kinderbuchzyklus um das Monster Ferdinand. Seine Handschrift verbindet Struktur und Experiment, Poesie und Ironie; immer mit dem Ziel, das Unsagbare in Sprache zu fassen, ohne es festzuhalten.
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