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Die eigene Geschichte und die Erfahrungen der Vergangenheit im Gedächtnis zu bewahren ist für die jüdische Kultur seit jeher zentral. Doch erst mit der Aufklärung und dem Versuch, in die bürgerliche Gesellschaft und die Nation einzutreten, wurde jüdische Geschichtsschreibung zu einer Wissenschaft. Der Band untersucht diesen Wandel erstmals nicht begrenzt auf Deutschland, sondern für mehrere Länder Europas.

Produktbeschreibung
Die eigene Geschichte und die Erfahrungen der Vergangenheit im Gedächtnis zu bewahren ist für die jüdische Kultur seit jeher zentral. Doch erst mit der Aufklärung und dem Versuch, in die bürgerliche Gesellschaft und die Nation einzutreten, wurde jüdische Geschichtsschreibung zu einer Wissenschaft. Der Band untersucht diesen Wandel erstmals nicht begrenzt auf Deutschland, sondern für mehrere Länder Europas.
Autorenporträt
Ulrich Wyrwa ist Professor für Neuere Geschichte an der Universität Potsdam und Projektleiter am Zentrum für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin.
Rezensionen
09.02.2004, Süddeutsche Zeitung, Der Glaube der Ungläubigen: "Die Methoden des Historismus wurden auch von der neuen Disziplin der Wissenschaft des Judentums übernommen. Dies dokumentiert der Band in vielfältiger Form."
Der Glaube der Ungläubigen "Die Methoden des Historismus wurden auch von der neuen Disziplin der Wissenschaft des Judentums übernommen. Dies dokumentiert der Band in vielfältiger Form." (Süddeutsche Zeitung, 09.02.2004)