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Erscheint vorauss. März 2026
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Justus Möser (1720-1794) galt den Zeitgenossen als eine großer Schriftsteller: Als philosophischen Historiker verglich man ihn mit David Hume, als Staatsmann und Volkserzieher mit Benjamin Franklin. In den 1750er und 1760er Jahren entwickelte er ein neues schriftstellerisches Selbstverständnis: Er tritt nun als patriotischer Philosoph, Staatsmann und Publizist auf. In der »Osnabrückischen Geschichte« erhobt er die Landeigentümer zu den wahren Bestandteilen des politischen Körpers. Die »Patriotische Phantasien« unterrichteten über die Kriterien einer legitimen gesellschaftlichen Ordnung,…mehr

Produktbeschreibung
Justus Möser (1720-1794) galt den Zeitgenossen als eine großer Schriftsteller: Als philosophischen Historiker verglich man ihn mit David Hume, als Staatsmann und Volkserzieher mit Benjamin Franklin. In den 1750er und 1760er Jahren entwickelte er ein neues schriftstellerisches Selbstverständnis: Er tritt nun als patriotischer Philosoph, Staatsmann und Publizist auf. In der »Osnabrückischen Geschichte« erhobt er die Landeigentümer zu den wahren Bestandteilen des politischen Körpers. Die »Patriotische Phantasien« unterrichteten über die Kriterien einer legitimen gesellschaftlichen Ordnung, forderten den Einsatz für die öffentlichen Angelegenheiten und warfen ein ironisches Licht auf ästhetische und intellektuelle Moden, die dem Despotismus vorteilhaft waren.https://d-nb.info/1354375165
Autorenporträt
statt Herausgeber und Autorinnen steht hier das gekürzte Inhaltsverzeichnis Gideon Stiening: Mösers Konzeption von Aufklärung und Volksbetrug Olga Katharina Schwarz: Rhetorische Strategien im Werk Mösers Magdalena Fricke: Geschlechterpolitik bei Justus Möser Kai Bremer: Möser im Kontext des Sturm und Drang. Zu 'Von Deutscher Art und Kunst' Stefan Klingner: Mösers funktionale Religionstheorie Kai Gräf: Mösers Briefe 'Ueber die allgemeine Toleranz' Vincenz Pieper: Mösers Antwort auf das 'Glaubensbekenntnis des savoyischen Vikars' Eleonora Travanti: Mösers 'Schreiben an Herrn Aaron Mendez da Costa' und die christlich-pharisäische Erfindung der Auferstehungslehre Olav Krämer: Mösers 'Aktientheorie' und seine Äußerungen zum 'Recht der Menschheit' Elisabeth Flucher: Mösers Abhandlung über den 'Werth wohlgewogener Neigungen und Leidenschaften' Christoph Schmitt-Maaß: Mösers Rezeption der französischen Moralistik Eric Achermann: Mösers 'Harlekin' Martin Siemsen: Justus Möser, William Hogarth und 'The Analysis of Beauty' Oliver Bach: Mösers Schriften zur Staatslehre Christopher Meid: Mösers Germanenbilder Ere Nokkala: Mösers Konzeption der Ökonomie Annette Meyer: Mösers Geschichtskonzeption Susan Richter: Möser und die Französische Revolution