Ein Kutscher, der mehr als nur ein einfacher Wagenlenker ist, steht im Mittelpunkt dieser fesselnden Erzählung. Ludwig Aurbachers "Kaspar der Kutscher" entführt den Leser in das ländliche Bayern des 19. Jahrhunderts, eine Zeit des Wandels und der sozialen Umbrüche. Kaspar, der Protagonist, ist nicht nur ein Meister seines Handwerks, sondern auch ein Mann von bemerkenswerter Weisheit und Menschlichkeit. Seine Reisen durch die malerischen Landschaften und kleinen Dörfer bieten nicht nur Einblicke in die damalige Gesellschaft, sondern auch in die menschliche Natur selbst. Die Geschichte entfaltet sich vor dem Hintergrund einer sich verändernden Welt, in der Traditionen auf die Herausforderungen der Moderne treffen. Aurbacher nutzt diese Kulisse, um Themen wie soziale Gerechtigkeit, menschliche Werte und die Bedeutung von Gemeinschaft zu erkunden. Kaspars Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen - von Bauern und Handwerkern bis hin zu Adligen - spiegeln die Vielfalt und Komplexität des menschlichen Lebens wider. Durch die Augen des Kutschers erleben wir eine Welt, die sowohl vertraut als auch fremd erscheint. Die Erzählung ist reich an Details und bietet eine lebendige Darstellung des ländlichen Lebens in Bayern. Aurbachers meisterhafte Schilderungen lassen den Leser die Geräusche, Gerüche und Stimmungen dieser Zeit förmlich spüren. Indem er die alltäglichen Erlebnisse eines Kutschers mit philosophischen Überlegungen verwebt, bietet das Buch eine tiefere Einsicht in die menschliche Existenz. Es lädt den Leser ein, über die eigenen Werte und Überzeugungen nachzudenken und die Welt mit neuen Augen zu sehen.
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