Kernei erzählt eine unheimliche Geschichte aus einem lange verlorenen Land, geprägt von Jahrhunderten des Krieges, der Unterdrückung und des menschlichen Verfalls. Im Mittelpunkt steht ein kleiner Junge, dessen leise, beobachtende Stimme zum verstörendsten Blickwinkel des Romans wird. Durch seine Augen erlebt der Leser erschütternde, bizarre und düster-komische Ereignisse - Szenen alltäglichen Horrors, geschildert mit entwaffnender Schlichtheit. Die Erzählung entfaltet sich auf mehreren Ebenen. An der Oberfläche erträgt der Junge seltsame und furchterregende Situationen, zugleich unwahrscheinlich und schmerzhaft real. Darunter erscheint ein groteskes Bild der Gesellschaft, in der er lebt - eine verzerrte Spiegelung historischer totalitärer Systeme. In der Tiefe wird Kernei zu einer Erkundung von Angst, Anpassung und der Art, wie Menschen sich unter Druck verbiegen. Düster, beklemmend und von schwarzem Humor durchzogen ist Kernei eine Geschichte über das Überleben in einer Welt, in der Grausamkeit gewöhnlich ist und Vernunft verhandelbar bleibt. Kernei verbindet düsteren Realismus mit schwarzem Humor in einer unverwechselbaren Erzählstimme.
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