Der Kampf um Prestige, Status und Ansehen
Klassen durchdringen das gesamte Leben: unsere Werte, unsere Gefühle, unsere Freundschaften und Beziehungen, unseren Geschmack und unseren Lebensstil, unseren Beruf und unsere Finanzen. Es ist ein Thema, das wohl alle beschäftigt. Hanno Sauer untersucht, woher unsere Vorstellungen von Klasse und Status rühren, wie sie unsere Gesellschaft prägen und wie viele Klassen es eigentlich genau gibt. Packend und mitreißend beschreibt er, wie die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft unser Verständnis von Gesellschaft revolutionieren.
»Klug geschrieben, unterhaltsam und eine Anregung, eigene Überzeugungen zu hinterfragen.« Die Jury des Deutschen Sachbuchpreises über Moral: Die Erfindung von Gut und Böse
»Ein brillanter und scharfsinniger Überblick.« THE TIMES über Hanno Sauers Bestseller Moral: Die Erfindung von Gut und Böse
Klassen durchdringen das gesamte Leben: unsere Werte, unsere Gefühle, unsere Freundschaften und Beziehungen, unseren Geschmack und unseren Lebensstil, unseren Beruf und unsere Finanzen. Es ist ein Thema, das wohl alle beschäftigt. Hanno Sauer untersucht, woher unsere Vorstellungen von Klasse und Status rühren, wie sie unsere Gesellschaft prägen und wie viele Klassen es eigentlich genau gibt. Packend und mitreißend beschreibt er, wie die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft unser Verständnis von Gesellschaft revolutionieren.
»Klug geschrieben, unterhaltsam und eine Anregung, eigene Überzeugungen zu hinterfragen.« Die Jury des Deutschen Sachbuchpreises über Moral: Die Erfindung von Gut und Böse
»Ein brillanter und scharfsinniger Überblick.« THE TIMES über Hanno Sauers Bestseller Moral: Die Erfindung von Gut und Böse
Sehr freundlich bespricht Rezensent Nicolas Kurzawa Hanno Sauers Buch über soziale Klasse. Dabei ist er erst durchaus skeptisch, hat sich der Philosoph doch vorgenommen, in seinem vergleichsweise schmalen Buch diverse, eingangs auch gleich ausformulierte, Grundfragen der Sozialwissenschaften zu beantworten - Fragen, die sich um Themen wie Ungleichheit und Solidarität drehen. Fundamental ungleich ist die Gesellschaft laut Sauer, und letzten Ende liegt das daran, dass Klasse als eine Kategorie sozialer Knappheit konstruiert wird. Bei der Ausbildung der Klassen spielen Statusunterschiede eine Rolle, erfährt der Rezensent von Sauer, der in seinen Analysen auf zahlreiche Disziplinen von Psychologie bis Philosophie zurückgreift. Ein originelles Buch, man lernt hier viel über diverse Themen, etwa auch darüber, warum die europäischen Reichen langweiliges Essen bevorzugen. Etwas arg großspurig ist das hier und da doch geraten, meint der Rezensent einschränkend, etwa wenn Adorno nebenbei abgekanzelt wird, auch manche argumentative Volte ist fragwürdig, so zum Beispiel die Verquickung von Biologie und Soziologie. Dennoch fällt das Fazit klar positiv aus, nicht zuletzt, weil Sauer hier nur thesenhafte Impulse liefert und gar nicht den Anspruch hat, alle Facetten seines Themas abschließend auszuerklären.
© Perlentaucher Medien GmbH
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