Liebe auf den ersten Blick
Es war einmal ein Kronprinz, der wollte einfach nicht heiraten. Aber das geht natürlich nicht. Denn wenn aus einem Kronprinz ein König werden soll, muss er verheiratet sein. Und so macht sich die alte Königin auf die Suche nach jemandem, der zu ihrem Sohn passt. Aus der ganzen Welt reisen die schönsten Prinzessinnen an, aber keiner gelingt es, das Herz des Prinzen zu bezaubern. Bis der Kammerdiener die Ankunft von Prinzessin Liebegunde und ihrem Bruder Prinz Herrlich meldet...
Es war einmal ein Kronprinz, der wollte einfach nicht heiraten. Aber das geht natürlich nicht. Denn wenn aus einem Kronprinz ein König werden soll, muss er verheiratet sein. Und so macht sich die alte Königin auf die Suche nach jemandem, der zu ihrem Sohn passt. Aus der ganzen Welt reisen die schönsten Prinzessinnen an, aber keiner gelingt es, das Herz des Prinzen zu bezaubern. Bis der Kammerdiener die Ankunft von Prinzessin Liebegunde und ihrem Bruder Prinz Herrlich meldet...
Vergnüglich wie einleuchtend
Ein unkonventionelles Buch mit seinem Mix aus Zeichnungen und Collage-artigen Schnipseln, das mit einem höchst traditionellen Thema ("Prinz sucht Partner - spätere Heirat erwünscht") auf, auch heute noch, höchst unkonventionelle Weise umgeht.
Schon für die Allerkleinsten ist es ebenso vergnüglich wie einleuchtend, dass die Königin für die Brautschau alle in ihrem Prinzessinnen-Verzeichnis aufgelisteten Personen auf der ganzen Welt anruft und ins Schloss bestellt.
Aus aller Herren Länder kommen sie angereist, die jungen Damen mit den vielfältigen Talenten - schade nur, dass keine so recht das Wohlgefallen des Prinzen finden will. Auch das können die Kinder leicht nachvollziehen - während sie außerdem durch eigene Beobachtungen und Mutmaßungen die kurzen erläuternden Sätze ergänzen.
Nur die Liebe zählt...
Nach und nach baut sich so eine Spannung auf, die jeden Leser (groß und klein) in ihren Bann zieht: Für wen wird sich der junge Kronprinz entscheiden? Wie gut, dass da ganz zum Schluss noch Prinzessin Liebegunde und ihr Bruder Prinz Herrlich vor der Türe stehen! Und wie schön, dass dann "Nur die Liebe zählt" ... und alle glücklich und zufrieden sind mit einer Lösung, die ebenso einfach wie in Märchen sonst eher unüblich ist.
Eigentlich kein Wunder, dass das Original dieses kunterbunten Lesevergnügens aus den traditionell liberalen Niederlanden stammt, in denen es schon lange keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervorlockt, wenn ein Mädchen lieber Mädchen und ein Junge lieber Jungen mag.
Viele witzige Details
Je jünger die Leser, umso unkomplizierter ihr Umgang mit diesem Sachverhalt. Und selbst wenn Oma oder Opa beim Vorlesen doch irgendwann höchst stutzig werden, so können auch sie sich nicht dem Zauber der frechen und doch so ausdrucksstarken Texte und Bilder mit den vielen witzigen Details entziehen. (Michaela Pelz)
Ein unkonventionelles Buch mit seinem Mix aus Zeichnungen und Collage-artigen Schnipseln, das mit einem höchst traditionellen Thema ("Prinz sucht Partner - spätere Heirat erwünscht") auf, auch heute noch, höchst unkonventionelle Weise umgeht.
Schon für die Allerkleinsten ist es ebenso vergnüglich wie einleuchtend, dass die Königin für die Brautschau alle in ihrem Prinzessinnen-Verzeichnis aufgelisteten Personen auf der ganzen Welt anruft und ins Schloss bestellt.
Aus aller Herren Länder kommen sie angereist, die jungen Damen mit den vielfältigen Talenten - schade nur, dass keine so recht das Wohlgefallen des Prinzen finden will. Auch das können die Kinder leicht nachvollziehen - während sie außerdem durch eigene Beobachtungen und Mutmaßungen die kurzen erläuternden Sätze ergänzen.
Nur die Liebe zählt...
Nach und nach baut sich so eine Spannung auf, die jeden Leser (groß und klein) in ihren Bann zieht: Für wen wird sich der junge Kronprinz entscheiden? Wie gut, dass da ganz zum Schluss noch Prinzessin Liebegunde und ihr Bruder Prinz Herrlich vor der Türe stehen! Und wie schön, dass dann "Nur die Liebe zählt" ... und alle glücklich und zufrieden sind mit einer Lösung, die ebenso einfach wie in Märchen sonst eher unüblich ist.
Eigentlich kein Wunder, dass das Original dieses kunterbunten Lesevergnügens aus den traditionell liberalen Niederlanden stammt, in denen es schon lange keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervorlockt, wenn ein Mädchen lieber Mädchen und ein Junge lieber Jungen mag.
Viele witzige Details
Je jünger die Leser, umso unkomplizierter ihr Umgang mit diesem Sachverhalt. Und selbst wenn Oma oder Opa beim Vorlesen doch irgendwann höchst stutzig werden, so können auch sie sich nicht dem Zauber der frechen und doch so ausdrucksstarken Texte und Bilder mit den vielen witzigen Details entziehen. (Michaela Pelz)
