Die Arbeit konzentriert sich auf die Besonderheit eines länderübergreifenden Gefahrensachverhalts in den Anwendungsfeldern des Glücksspiel- und Infektionsschutzrechts. Sowohl der Charakter eines Virus als auch die Digitalisierung im Glücksspielangebot fordern abwehrrechtliche Maßnahmen der Bundesländer, die aufgrund der föderalen Struktur zur Uneinheitlichkeit führen. Untersucht werden abstrakt die Möglichkeiten der Länderkooperation im Rahmen des föderalen Systems, um im Anschluss konkret auf die Ministerpräsidentenkonferenz und den Glücksspielstaatsvertrag einzugehen. Dies geschieht stets…mehr
Die Arbeit konzentriert sich auf die Besonderheit eines länderübergreifenden Gefahrensachverhalts in den Anwendungsfeldern des Glücksspiel- und Infektionsschutzrechts. Sowohl der Charakter eines Virus als auch die Digitalisierung im Glücksspielangebot fordern abwehrrechtliche Maßnahmen der Bundesländer, die aufgrund der föderalen Struktur zur Uneinheitlichkeit führen. Untersucht werden abstrakt die Möglichkeiten der Länderkooperation im Rahmen des föderalen Systems, um im Anschluss konkret auf die Ministerpräsidentenkonferenz und den Glücksspielstaatsvertrag einzugehen. Dies geschieht stets vor dem Hintergrund des unionsrechtlichen Kohärenzgebots sowie nationaler Grundsätze zu einer möglichen verpflichtenden Zusammenarbeit. Abschließend wird die Frage gestellt, ob eine verfassungsrechtliche Änderung zur Verbesserung der Zusammenarbeit zu empfehlen ist. Eine Kodifizierung des Kooperationsbefugnis wird dabei empfohlen, während von einer Verpflichtung zur Zusammenarbeit abgesehen wird.
Jana Katharina Furczyk studierte von 2016 bis 2021 Rechtswissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Bereits während des Studiums arbeitete Sie als studentische Hilfskraft an dem Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaften bei Herrn Prof. Dr. Christoph Brüning, an dem Sie im Anschluss als wissenschaftliche Mitarbeiterin die Dissertation anfertigte. Im Dezember 2024 startete Sie den juristischen Vorbereitungsdienst in Hamburg.
Inhaltsangabe
A. Die Gefahrenabwehr als staatliche AufgabeBewältigung einer Gefahrenlage als Ausgangspunkt - Zuständigkeit der Länder für die Gefahrenabwehr - Erforderlichkeit staatlicher Gefahrenabwehr: Schutzpflicht des Staats? - Nationale Gefahrenlage und Länderzuständigkeit für die Gefahrenabwehr - Begriff der RegulierungB. Aufgabenerfüllung im föderalen StaatDer Begriff des föderalen Staats - Das materielle Erfordernis der Kohärenz und der Systemgerechtigkeit - Notwendigkeit der Kooperation im föderalen StaatC. Föderal verfasste Gefahrenabwehr im Bereich des GlücksspielsGlücksspiel - Zwischen gewerblicher und gefährdender Tätigkeit - Die Struktur des Glücksspielrechts im föderalen Staat - Erfüllung der Anforderungen an Kohärenz und Zuständigkeit - Sonderproblem: Vertikale Kooperation zwischen Bund und LändernD. Das Infektionsschutzrecht als Gebiet der GefahrenabwehrDie Covid-19-Pandemie als rechtliche Herausforderung - Das Bedürfnis nach Kooperation im Rahmen der Corona-Krise - Die Struktur des Infektionsschutzrechts - Schlussfolgerung: Institutionalisierung der vertikalen und horizontalen Zusammenarbeit? - Fazit zur Effektivität der PandemiebekämpfungE. Vergleichbarkeit der Aufmerksamkeitsfelder und Ausblick für die VerfassungTypik der Gefahrenlage - Lösungsmöglichkeit: formelle und informelle Kooperation - Vergleichbarkeit der Aufmerksamkeitsfelder - Anwendbarkeit des gemeinsamen Behördenmodells der GGL auf das Infektionsschutzrecht - Verfassungsrechtliche Verankerung der Länderkooperation?
A. Die Gefahrenabwehr als staatliche AufgabeBewältigung einer Gefahrenlage als Ausgangspunkt - Zuständigkeit der Länder für die Gefahrenabwehr - Erforderlichkeit staatlicher Gefahrenabwehr: Schutzpflicht des Staats? - Nationale Gefahrenlage und Länderzuständigkeit für die Gefahrenabwehr - Begriff der RegulierungB. Aufgabenerfüllung im föderalen StaatDer Begriff des föderalen Staats - Das materielle Erfordernis der Kohärenz und der Systemgerechtigkeit - Notwendigkeit der Kooperation im föderalen StaatC. Föderal verfasste Gefahrenabwehr im Bereich des GlücksspielsGlücksspiel - Zwischen gewerblicher und gefährdender Tätigkeit - Die Struktur des Glücksspielrechts im föderalen Staat - Erfüllung der Anforderungen an Kohärenz und Zuständigkeit - Sonderproblem: Vertikale Kooperation zwischen Bund und LändernD. Das Infektionsschutzrecht als Gebiet der GefahrenabwehrDie Covid-19-Pandemie als rechtliche Herausforderung - Das Bedürfnis nach Kooperation im Rahmen der Corona-Krise - Die Struktur des Infektionsschutzrechts - Schlussfolgerung: Institutionalisierung der vertikalen und horizontalen Zusammenarbeit? - Fazit zur Effektivität der PandemiebekämpfungE. Vergleichbarkeit der Aufmerksamkeitsfelder und Ausblick für die VerfassungTypik der Gefahrenlage - Lösungsmöglichkeit: formelle und informelle Kooperation - Vergleichbarkeit der Aufmerksamkeitsfelder - Anwendbarkeit des gemeinsamen Behördenmodells der GGL auf das Infektionsschutzrecht - Verfassungsrechtliche Verankerung der Länderkooperation?
Es gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen: www.buecher.de/agb
Impressum
www.buecher.de ist ein Internetauftritt der buecher.de internetstores GmbH
Geschäftsführung: Monica Sawhney | Roland Kölbl | Günter Hilger
Sitz der Gesellschaft: Batheyer Straße 115 - 117, 58099 Hagen
Postanschrift: Bürgermeister-Wegele-Str. 12, 86167 Augsburg
Amtsgericht Hagen HRB 13257
Steuernummer: 321/5800/1497
USt-IdNr: DE450055826