Lange glaubten die Deutschen, unter ihnen auch Intellektuelle wie Thomas Mann, Gottfried Benn oder Theodor W. Adorno, an die Überlegenheit der Kultur gegenüber der Politik und an ihre eigene Überlegenheit gegenüber den Nachbarn. Erst nach der Befreiung vom Nationalsozialismus entwickelte sich eine demokratische Verfassung, deren Autorität akzeptiert wurde und die bis heute die nationale Identität des Landes prägt. Wolf Lepenies beschäftigt sich mit dem in Deutschland so prekären Verhältnis von Kultur und Politik zwischen dem 18. und 20. Jahrhundert und stellt damit die Katastrophen und Träume der Neuzeit in ein neues Licht.
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"Auskennen aber muss man sich gerade auch im Elfenbeinturm, um zu verstehen, was draußen vorgeht, und um darin nicht sitzen zu bleiben. Wolf Lepenies zeigt, wie dieses Kunststück geht." Gunter Hofmann, Die Zeit, 28.09.06 "Wolf Lepenies verfügt über einen geweiteten europäischen Blick und eine analytisch unterfütterte Lust am Erzählen - seine Vignetten über die Gelehrten Maurice Halbwachs, Emile Durkheim und Allan Bloom sind beeindruckend. ... Lepenies legt weitaus mehr als nur eine knapp 200 Jahre umfassende motiv- und metalitätsgeschichtliche Studie über eine nationale Obsession vor. Es ist eine glänzend geschriebene Analyse ... ." Alexander Kluy, Rheinischer Merkur, 24.08.06 "Wolf Lepenies erhellt mit seinem Buch ... die Macht der Geschichte über die Kultur der Gegenwart. ... Einer, der Licht ins Dunkel bringt, ist der große Denker Wolf Lepenies." Hans-Werner Marquardt, Berliner Zeitung, 30.08.06 "Lepenies erzählt die Beziehungsgeschichte von Kultur und Politik. Kaum einer wäre hierfür geeigneter als der diesjährige Friedenspreisträger des deutschen Buchhandels. ... was dank der stilistischen Meisterschaft leicht fällt. ... Modern wird das Buch durch seine konsequente und gern zelebrierte Weltläufigkeit." Alexander Cammann, Der Tagesspiegel, 30.08.06 "Ein reicher Überblick über das Verhältnis von Kultur und Politik." Martin Meyer, Neue Zürcher Zeitung, 07./08.10.06







