Müssen wir unser Verständnis von »Leben« neu denken?
Der bekannte Genetiker J. Craig Venter schafft es immer wieder in die Schlagzeilen: Nachdem er als Erster das menschliche Genom entzifferte, hat er jetzt als Erster einen künstlichen Organismus erschaffen. In seinem Buch erzählt er nun packend und anschaulich von den Rückschlägen und revolutionären Entdeckungen seiner Forschung. Gleichzeitig zeigt er, was die gegenwärtige Biologie kann und die zukünftige können wird: Sequenz für Sequenz passgenaue Organismen herstellen, die Geninformation »beamen«, Modellzellen programmieren, mit denen man Versuche am Computer durchführen kann, sowie neuartige Medikamente erstellen und mit Lichtgeschwindigkeit auf der Welt verteilen. Ein Bericht von der vordersten Front der Wissenschaft und ein so faszinierender wie nachdenklich stimmender Einblick in die neue Welt der synthetischen Biologie.
Hinweis: Dieser Artikel kann nur an eine deutsche Lieferadresse ausgeliefert werden.
Der bekannte Genetiker J. Craig Venter schafft es immer wieder in die Schlagzeilen: Nachdem er als Erster das menschliche Genom entzifferte, hat er jetzt als Erster einen künstlichen Organismus erschaffen. In seinem Buch erzählt er nun packend und anschaulich von den Rückschlägen und revolutionären Entdeckungen seiner Forschung. Gleichzeitig zeigt er, was die gegenwärtige Biologie kann und die zukünftige können wird: Sequenz für Sequenz passgenaue Organismen herstellen, die Geninformation »beamen«, Modellzellen programmieren, mit denen man Versuche am Computer durchführen kann, sowie neuartige Medikamente erstellen und mit Lichtgeschwindigkeit auf der Welt verteilen. Ein Bericht von der vordersten Front der Wissenschaft und ein so faszinierender wie nachdenklich stimmender Einblick in die neue Welt der synthetischen Biologie.
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Laut Joachim Müller-Jung überschreitet der Autor in seinem neuen Buch nicht selten die Grenze zur Fiktion. Allerdings leidet der wissenschaftliche Gestus bei Craig Venter auch unter dessen extremem Geltungsbedürfnis und seiner kaum zu toppenden Selbstüberschätzung, wie Müller-Jung suggeriert. Fasziniert ist der Rezensent dennoch von dem, was er hier liest. Selbst, wenn Venter von der Herstellung neuer Treibstoffe und dem Ersetzen der Erdölindustrie, laut Müller-Jung ein Steckenpferd des Molekularbiologen und Genom-Unternehmers Venter, in diesem Buch gar nicht spricht. Über die Digitalisierung des Lebens und die Frage, wie Leben zu definieren sei, vermag ihm der Autor radikal und spannend zu erzählen. Aufschluss über die häufig in der Forschung und der Medizin anzutreffende Hybris, erhält der Rezensent obendrein.
© Perlentaucher Medien GmbH
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