Wir leben in einer Zeit der weitreichenden Transformation des Sozialen: In Politik und Wirtschaft setzt sich ein Menschenbild durch, das von jedem Einzelnen erwartet, sich flexibel und vorsorgend, selbsttätig und eigenverantwortlich zu verhalten. Diese neue politische Ökonomie der Aktivgesellschaft greift dabei auch auf bislang verschonte Lebenssphären und -phasen über. So ist die politische Programmformel des »active aging« längst auch zu einem Teil der Fremd- und Selbstbeschreibung älterer Menschen geworden.
Der Band untersucht den Wandel des politisch-medialen Altersbildes, konfrontiert diesen mit den Erzählungen älterer Menschen zu ihrem Leben im Ruhestand und überführt die Befunde in eine originelle Zeitdiagnose der alternden Gesellschaft.
Hinweis: Dieser Artikel kann nur an eine deutsche Lieferadresse ausgeliefert werden.
Der Band untersucht den Wandel des politisch-medialen Altersbildes, konfrontiert diesen mit den Erzählungen älterer Menschen zu ihrem Leben im Ruhestand und überführt die Befunde in eine originelle Zeitdiagnose der alternden Gesellschaft.
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»Den AutorInnen gelingt es mit ihrem Buch, eine neue Perspektive der Altersforschung zu eröffnen, welche die Rede von den Potenzialen des Alters und den Aktivierungsdiskurs zu kritisieren vermag, da sie das Alter(n) im Kontext der Aktivgesellschaft und des flexiblen Kapitalismus betrachtet.«
Benjamin Gerwoll Ronca, Schweizerisches Archiv für Volkskunde, 111 (2015) 20150616
Benjamin Gerwoll Ronca, Schweizerisches Archiv für Volkskunde, 111 (2015) 20150616







