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Bei der Erforschung des Bauernkriegs von 1525 stand die Gegend von Schwäbisch Hall im Norden über Gaildorf bis hin zum Raum um Schwäbisch Gmünd und Hohenstaufen im Süden nicht im Zentrum des landesweiten Interesses. Das ist erstaunlich, weil der Gaildorfer "Gemeine Helle Haufen" in der Perspektive der württembergischen Bauern durchaus auftauchte und dort den Ruf hatte, besonders radikal gewesen zu sein. Dieser Wahrnehmung und diesem geringen Forschungsinteresse soll die vorliegende Untersuchung begegnen. Ausführlich werden die Verhältnisse in und um die Herrschaft der Schenken von Limpurg…mehr

Produktbeschreibung
Bei der Erforschung des Bauernkriegs von 1525 stand die Gegend von Schwäbisch Hall im Norden über Gaildorf bis hin zum Raum um Schwäbisch Gmünd und Hohenstaufen im Süden nicht im Zentrum des landesweiten Interesses. Das ist erstaunlich, weil der Gaildorfer "Gemeine Helle Haufen" in der Perspektive der württembergischen Bauern durchaus auftauchte und dort den Ruf hatte, besonders radikal gewesen zu sein. Dieser Wahrnehmung und diesem geringen Forschungsinteresse soll die vorliegende Untersuchung begegnen. Ausführlich werden die Verhältnisse in und um die Herrschaft der Schenken von Limpurg sowie das Agieren des "Gemeinen Hellen Haufens" dargestellt. Breiten Raum nimmt auch die Entwicklung unmittelbar nach dem Bauernkrieg ein, also die Frage, wie die siegreichen Herren gegenüber den Bauern agierten. Das Buch gewinnt über die Darstellung der Ereignisse hinaus einen besonderen Charakter durch die Edition umfangreicher Quellen, die einen unmittelbaren Zugang zu den Vorgängen von 1525 bieten.
Autorenporträt
Prof. Dr. Gerhard Fritz stand über 20 Jahre im Schuldienst und leitete das Stadtarchiv Backnang. Von 2002 an lehrte er Geschichte und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd.