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Die schönsten Liebesgedichte einer der größten Dichterinnen der Weltliteratur.Marina Zwetajewa (1892-1941), die bedeutendste russische Dichterin neben Anna Achmatowa, ist eine der großen Liebesdichterinnen der Weltliteratur, eine Liebende voller »Maßlosigkeit in einer auf Maß bedachten Welt«. Dass sie dem uralten Gegenstand völlig neue, unerhörte Klänge - und Klagen - abgewinnt, macht sie zu einem poetischen Phänomen. Ihre Gedichte sind an Frauen wie an Männer gerichtet, das Thema Liebe und Leidenschaft ist bei ihr universal.Wer aber in Marina Zwetajewas Liebesgedichten Idyllen sucht, muss…mehr

Produktbeschreibung
Die schönsten Liebesgedichte einer der größten Dichterinnen der Weltliteratur.Marina Zwetajewa (1892-1941), die bedeutendste russische Dichterin neben Anna Achmatowa, ist eine der großen Liebesdichterinnen der Weltliteratur, eine Liebende voller »Maßlosigkeit in einer auf Maß bedachten Welt«. Dass sie dem uralten Gegenstand völlig neue, unerhörte Klänge - und Klagen - abgewinnt, macht sie zu einem poetischen Phänomen. Ihre Gedichte sind an Frauen wie an Männer gerichtet, das Thema Liebe und Leidenschaft ist bei ihr universal.Wer aber in Marina Zwetajewas Liebesgedichten Idyllen sucht, muss fehlgehen. Sie sind oft eine Abrechnung mit der Liebe und mit sich selbst - schonungslos, unerschrocken.In einem Brief nennt sie die Liebe »das grausamste Spiel zum Krallenschärfen gegen sich selbst«.Der Band umfasst über hundertfünfzig Gedichte Marina Zwetajewas - viele davon erstmals in deutscher Übersetzung. In seinem Essay wagt Ralph Dutli einen neuen Blick auf die poetische, existentielle und erotische Radikalität dieser Dichterin.
Autorenporträt
Marina Zwetajewa (1892-1941) gehört zu den bedeutendsten russischen Dichterinnen des 20. Jahrhunderts. Ihre Lyrik steht u. a. in der Tradition von Alexander Blok und Rainer Maria Rilke und hat große Ausstrahlung auf die russische Gegenwartslyrik.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Marina Zwetajewas Gedichte vom Thema der Liebe her zu begreifen, scheint dem hier rezensierenden Lyriker Nico Bleutge sinnig. Denn jedem Liebhaber und jeder Liebhaberin, so Bleutge, scheint in diesem Band mit Gedichten von 1914 bis 1940 ein Zyklus gewidmet worden zu sein, in denen die in Moskau geborene, lang im Exil lebende Dichterin die Liebe als einen zu zähmenden Panther fasst, staunt Bleutge. Aber auch von einem tiefen Schmerz, der die Dichterin in den Selbstmord trieb, erfährt der Kritiker. Besonders beeindruckt scheint er von den "Kabelgedichten" zu sein, in denen Zwetajewa mit Bindestrichen und Brüchen formal die Telegrammstruktur nachahme und "Binnenspannungen" kreiere. Die ständigen mythologischen Einlassungen und der konstante "hohe Ton" seien gewöhnungsbedürftig, räumt der Rezensent ein, wirkt insgesamt aber sehr angetan von den äußerst "beweglichen", von Ralph Dutli gut übertragenen Gedichten Zwetajewas.

© Perlentaucher Medien GmbH
»Dass Ralph Dutli die Liebesgedichte von Marina Zwetajewa ins Deutsche übertragen hat, ist für die interessierte Leserschaft reiner Gewinn.« (Andreas Puff-Trojan, SWR 2 Buchkritik, 19.05.2021) »Für die russische Dichterin Marina Zwetajewa (...) war die Liebe ein Kriegsgeschehen, ein 'Zweikampf zweier Willen'.« (Nico Bleutge, Süddeutsche Zeitung, 23.04.2021) »Liebesgedichte, die von Marina Zwetajewas Fähigkeit zur Leidenschaft wie auch von ihrer literarischen Kraft zeugen« (Ulrich Rüdenauer, Badische Zeitung, 03.04.2021) »Sich dieser Lektüre zu öffnen, bedeutet, in die Woge einzutauchen, von ihr mitgerissen und überrollt zu werden, nach Luft ringend wieder aufzutauchen.« (Carmen Sippl, kulturschaukasten.at, 08.03.2021) »(Ralph Dutli) gelingt es, die Texte in einer Weise, die etwas erahnen lässt von ihrer poetischen Dichte und Kraft in der Originalsprache, in das Deutsche zu übertragen.« (Herbert Fuchs, literaturkritik.de, 20.05.2021) »Ralph Dutli hat die Gedichte äußerst einfühlsam aus dem Russischen übertragen und dem Band ein herrlich zu nennendes Essay beigegeben.« (Elke Engelhardt, lyrikatelierfischerhaus.com, 28.03.2021) »(von) Ralph Dutli einfühlsam und virtuos ins Deutsche übertragen« (Ulrich M. Schmid, NZZ, 23.11.2021)