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Wenige Menschen haben die Bücherwelt dieser Jahre so entscheidend geprägt wie Joachim Kersten.Der 2023 verstorbene Hamburger Anwalt Joachim Kersten war auch ein produktiver Autor. In acht Kapitel werden ausgewählte Texte aus fast sechzig Jahren zusammengestellt. Auf Autobiographisches folgen kritische Texte zur Zeitgeschichte, wichtige juristische Arbeiten wie »Der Urheber im Netz«, heitere Kabinettstücke und Rezensionen. In jeder Rezension und in jedem Essay zeigt sich der genaue und leidenschaftliche Leser. Joachim Kerstens Urteilskraft ist ebenso beeindruckend, wie seine umfassende…mehr

Produktbeschreibung
Wenige Menschen haben die Bücherwelt dieser Jahre so entscheidend geprägt wie Joachim Kersten.Der 2023 verstorbene Hamburger Anwalt Joachim Kersten war auch ein produktiver Autor. In acht Kapitel werden ausgewählte Texte aus fast sechzig Jahren zusammengestellt. Auf Autobiographisches folgen kritische Texte zur Zeitgeschichte, wichtige juristische Arbeiten wie »Der Urheber im Netz«, heitere Kabinettstücke und Rezensionen. In jeder Rezension und in jedem Essay zeigt sich der genaue und leidenschaftliche Leser. Joachim Kerstens Urteilskraft ist ebenso beeindruckend, wie seine umfassende literarische und historische Bildung. Und zugleich schreibt er voller Bewunderung und Liebe zur Literatur. Im letzten Kapitel zeigt sich der Büchersammler, der von seinen Bücherwünschen und vom Besuch in Buchhandlungen erzählt und schließlich sein »Tagebuch eines Büchernarren« aufblättert.In der Einleitung zeichnet Jacqueline Kersten ein Lebensbild aus großer Nähe und verbindet die ausgewählten Texte mit den Vorlieben und Interessen des Autors.
Autorenporträt
Joachim Kersten (1946-2023) war im Brotberuf Jurist. Sein Spezialgebiet war das Urheber- und Presserecht. Aber seine eigentliche Bestimmung und Leidenschaft galt der Literatur. Als fulminanter Leser und Büchersammler war er Anwalt, Berater und Freund von Autorinnen und Autoren, von Verlagen und Archiven, von Stiftungen und Institutionen des Literaturbetriebs.Veröffentlichungen im Wallstein Verlag: Der junge Wohlklang. Ernst Schulze, 1789 - 1817. Tagebücher und Briefe (mit O. Ansull, 2017); Detlev von Liliencron entdeckt, gefeiert und gelesen von Karl Kraus (mit F. Pfäfflin), 2016.
Rezensionen
»'Lose Blätter', herausgegeben von seiner Tochter Jacqueline Kersten, enthält Rezensionen, Notizen und Essays und besticht sowohl durch stilistische Brillanz, als auch durch den Horizont dieses Büchersammlers, der eine Bibliothek von 40.000 Büchern besaß.« (Sieglinde Geisel, DLF Kultur Lesart, 20.12.2025) »sorgsam zusammengestellt (...) Klug ist das, und nicht selten funkelnd, neugierig und noch öfters ansteckend begeisternd.« (Alexander Kluy, Der Standard, 03.01.2026)