Ausgezeichnet als Lieblingsbuch der Unabhängigen 2025 Nominiert für den Schweizer Buchpreis 2025
Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als ob er dessen Geheimnis ahnte. Mit Lajos' Geburt im Waldschloss bricht auch das 20. Jahrhundert an, das das alte Leben der Barone Lázár im südlichen Ungarn für immer verändern wird. Der Untergang des Habsburgerreichs berührt erst nur ihre Traditionen, aber alle spüren das Beben der Zeit, die schöne Mária ebenso wie der geisterhafte Onkel Imre. Als Lajos in den zwanziger Jahren sein Erbe antritt, scheint der alte Glanz noch einmal aufzublühen. Doch die Kinder Eva und Pista - der das Dunkle so liebt - müssen erleben, wie totalitäre Zeiten ihre wuchtigen Schatten werfen - und lernen, gegen sie zu bestehen.
Ein Roman wie eine Welt, die überwältigende Saga einer Familie, getrieben von der Liebe und der Sehnsucht nach ihr, in den Strudeln des 20. Jahrhunderts. Fesselnd und berührend, zugleich voller Leichtigkeit, voller Träume und Geheimnisse, in denen sich die ganze Tragik und Schönheit der Existenz spiegelt. Und - ob angesichts historischer Katastrophen oder schöner Sommertage - die ewige Frage, wie man leben soll.
Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als ob er dessen Geheimnis ahnte. Mit Lajos' Geburt im Waldschloss bricht auch das 20. Jahrhundert an, das das alte Leben der Barone Lázár im südlichen Ungarn für immer verändern wird. Der Untergang des Habsburgerreichs berührt erst nur ihre Traditionen, aber alle spüren das Beben der Zeit, die schöne Mária ebenso wie der geisterhafte Onkel Imre. Als Lajos in den zwanziger Jahren sein Erbe antritt, scheint der alte Glanz noch einmal aufzublühen. Doch die Kinder Eva und Pista - der das Dunkle so liebt - müssen erleben, wie totalitäre Zeiten ihre wuchtigen Schatten werfen - und lernen, gegen sie zu bestehen.
Ein Roman wie eine Welt, die überwältigende Saga einer Familie, getrieben von der Liebe und der Sehnsucht nach ihr, in den Strudeln des 20. Jahrhunderts. Fesselnd und berührend, zugleich voller Leichtigkeit, voller Träume und Geheimnisse, in denen sich die ganze Tragik und Schönheit der Existenz spiegelt. Und - ob angesichts historischer Katastrophen oder schöner Sommertage - die ewige Frage, wie man leben soll.
Rezensent Peer Teuwsen nimmt kein Blatt vor den Mund: ziemlich furchtbar findet er den neuen Roman des als Shootingstar gefeierten Jungschriftstellers Nelio Biedermann, der noch studiert, aber Romane im Voraus in über 20 Sprachen verkauft, resümiert Teuwsen verstimmt. Festhalten muss er: "Der Mann kann schreiben", an Vokabular und Stilistik mangele es Biedermann nicht. Aber wie er die an die eigene Familiengeschichte angelehnte Story um das titelgebende Adelsgeschlecht Lázár aufziehe, nämlich das 20. Jahrhundert lediglich als "Schauerkulisse" für einen "Kitsch-Porno" nutzend, stößt dem Kritiker übel auf. Zwischen bösen Nazis und vergewaltigenden Kommunisten tun die Lázárs dann vor allem eines: ausufernden Sex haben, der für Teuwsen mehr mit Klischees als mit dem echten Leben zu tun hat. Bei einigen halb obszönen, halb blumigen Sätzen stellen sich dem Kritiker die Haare auf. Dass dem Autor ein guter Roman gelingen könnte, will er gar nicht bezweifeln - aber hier sei sein Talent noch klar "vergeudet".
© Perlentaucher Medien GmbH
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»Der Familiensaga mit ihrer bildhaften, oft am Rande der Realität entlang balancierenden Sprache folgt Max von Pufendorf als Sprecher in bemerkenswerter Weise. Sehr direkt führt seine Stimme mitten in die Charaktere, doch lässt er ihnen stets ihre Geheimnisse. Auf berührende Weise vollzieht er den Wechsel zwischen Weltlichkeit und Traum. Die Rauheit der Realität, der sich die Nachkommen stellen müssen, bildet er in aller Klarheit ab. Das Mystische in seinem Tonfall zieht die Hörer machtvoll in Zeiten, die in der Erinnerung schon etwas sagenhaft erscheinen.« Beatrix Lampe Kölnische Rundschau 20251107







