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Ein kleiner Junge, der mit seiner unbändigen Fantasie die Welt um sich herum in ein farbenfrohes Chaos verwandelt, steht im Mittelpunkt von Wilhelm Buschs "Maler Klecksel". In einer Zeit, in der die Strenge der Erziehung und die Erwartungen der Gesellschaft das Leben der Kinder bestimmen, bricht dieser junge Künstler mit den Konventionen und zeigt, dass Kreativität keine Grenzen kennt. Die Geschichte spielt in einem kleinen deutschen Dorf des 19. Jahrhunderts, wo die alltäglichen Abenteuer des Jungen und seine unkonventionellen Malereien die Dorfbewohner gleichermaßen amüsieren und irritieren.…mehr

Produktbeschreibung
Ein kleiner Junge, der mit seiner unbändigen Fantasie die Welt um sich herum in ein farbenfrohes Chaos verwandelt, steht im Mittelpunkt von Wilhelm Buschs "Maler Klecksel". In einer Zeit, in der die Strenge der Erziehung und die Erwartungen der Gesellschaft das Leben der Kinder bestimmen, bricht dieser junge Künstler mit den Konventionen und zeigt, dass Kreativität keine Grenzen kennt. Die Geschichte spielt in einem kleinen deutschen Dorf des 19. Jahrhunderts, wo die alltäglichen Abenteuer des Jungen und seine unkonventionellen Malereien die Dorfbewohner gleichermaßen amüsieren und irritieren. Busch, bekannt für seinen scharfsinnigen Humor und seine satirischen Darstellungen, nutzt diese Erzählung, um die Themen der kindlichen Unschuld und der künstlerischen Freiheit zu erkunden. Die lebhaften Illustrationen und der pointierte Text schaffen eine einzigartige Atmosphäre, die sowohl Kinder als auch Erwachsene anspricht. Die Erzählung ist nicht nur eine Hommage an die kindliche Vorstellungskraft, sondern auch eine subtile Kritik an den starren gesellschaftlichen Normen jener Zeit. Durch die Augen des jungen Malers erleben wir eine Welt, in der die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen. Die Geschichte lädt den Leser ein, die Welt mit den Augen eines Kindes zu sehen und die Schönheit im Unvollkommenen zu erkennen. "Maler Klecksel" bietet eine wertvolle Perspektive auf die Bedeutung von Kreativität und Individualität in einer oft konformen Welt.
Autorenporträt
Heinrich Christian Wilhelm Busch (* 14. April[1] 1832 in Wiedensahl; ¿ 9. Januar 1908 in Mechtshausen) war einer der einflussreichsten humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands. Zudem war er als von niederländischen Meistern beeinflusster Maler tätig. Seine ersten Bildergeschichten erschienen ab 1859 als Einblattdrucke. In Buchform wurden sie erstmals 1864 unter dem Titel Bilderpossen veröffentlicht. Schon seit den 1870er Jahren in ganz Deutschland berühmt, galt er bei seinem Tod dank seiner äußerst volkstümlichen Bildergeschichten als "Klassiker des deutschen Humors".[2] Als Pionier des Comics schuf er u. a. Max und Moritz, Fipps, der Affe, Die fromme Helene, Plisch und Plum, Hans Huckebein, der Unglücksrabe, die Knopp-Trilogie und weitere, bis heute populäre Werke. Oft griff er darin satirisch die Eigenschaften bestimmter Typen oder Gesellschaftsgruppen auf, etwa die Selbstzufriedenheit und Doppelmoral des Spießbürgers oder die Frömmelei von Geistlichen und Laien. Viele seiner Zweizeiler sind im Deutschen zu festen Redewendungen geworden, zum Beispiel "Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr" oder "Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich".