Wenn der Mangel zu Depressionen führt
Die Depression ist längst eine Volkskrankheit geworden. Verordnet werden Antidepressiva und Therapien, um dem Betroffenen wieder aus dem schwarzen Loch herauszuhelfen und von düsteren Gedanken und Antriebsschwäche zu befreien. Die Autorin Rahel
Bürger-Rasquin sieht die Ursachen für die Erkrankung jedoch weniger in einer kranken Seele, sondern stellt…mehrWenn der Mangel zu Depressionen führt
Die Depression ist längst eine Volkskrankheit geworden. Verordnet werden Antidepressiva und Therapien, um dem Betroffenen wieder aus dem schwarzen Loch herauszuhelfen und von düsteren Gedanken und Antriebsschwäche zu befreien. Die Autorin Rahel Bürger-Rasquin sieht die Ursachen für die Erkrankung jedoch weniger in einer kranken Seele, sondern stellt zunächst fest, dass jede Depression aufgrund vielfältiger und höchst unterschiedlicher Ursachen zustande kommen kann und somit ebenso vielfältige Auswirkungen auf das Wohlbefinden festzustellen sind. Dabei bildeten die psychischen Symptome lediglich einen kleinen Ausschnitt aus einem großen Komplex von Symptomen.
Bürger-Rasquin warnt dementsprechend davor, nur diese Symptome als eigentliche Ursache für die Depression anzusehen und isoliert zu behandeln, sondern empfiehlt einen ganzheitlichen Ansatz, der aus körperlicher Gesundheit, einer Ernährung, die den individuellen Bedürfnissen und Herausforderungen des Alltags angepasst wird, und einem Leben in innerem Gleichgewicht besteht. Sie warnt vor Reizüberflutung in jeder Hinsicht und rät, der eigenen Intuition auf dem Weg zu mehr Harmonie und Glück Raum zu geben.
Der Ratgeber bietet wertvolle Tipps und Anregungen für Menschen, die trotz ihrer Depression noch in der Lage sind, sich zu orientieren, oder die die Krankheit überwunden haben und ihren Alltag umstrukturieren möchten, um für die Zukunft gewappnet zu sein. Wer jedoch unter schwersten Symptomen leidet, hat gar keine Kraft mehr, sich über seine Ernährung Gedanken zu machen oder darüber, wie ehrlich und offen man miteinander umgehen sollte. Ihm muss zunächst mit Medikamenten geholfen werden, um Schlimmstes (z. B. einen Suizidversuch) zu verhindern.