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Die Ärztin Marta Fraenkel (1896-1976) hat sich um die gesundheitliche Aufklärung der Bevölkerung verdient gemacht. Sie war Generalsekretärin der "Großen Ausstellung für Gesundheitspflege, soziale Fürsorge und Leibesübungen" (GeSoLei) 1926 in Düsseldorf. Mit ihrer wegweisenden Arbeit für diese größte Messe der Weimarer Republik empfahl sie sich für die II. Internationale Hygieneausstellung, die 1930/31 in Dresden stattfand. Am dortigen Deutschen Hygiene-Museum war sie in verschiedenen Leitungsfunktionen tätig und setzte bleibende Akzente für das moderne Ausstellungswesen und die…mehr

Produktbeschreibung
Die Ärztin Marta Fraenkel (1896-1976) hat sich um die gesundheitliche Aufklärung der Bevölkerung verdient gemacht. Sie war Generalsekretärin der "Großen Ausstellung für Gesundheitspflege, soziale Fürsorge und Leibesübungen" (GeSoLei) 1926 in Düsseldorf. Mit ihrer wegweisenden Arbeit für diese größte Messe der Weimarer Republik empfahl sie sich für die II. Internationale Hygieneausstellung, die 1930/31 in Dresden stattfand. Am dortigen Deutschen Hygiene-Museum war sie in verschiedenen Leitungsfunktionen tätig und setzte bleibende Akzente für das moderne Ausstellungswesen und die Wissenschaftspopularisierung. Dabei konnte sie sich in einem vorwiegend von Männern geprägten Umfeld behaupten. Als Jüdin nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten entlassen, zog sie 1935 nach Belgien. In Brüssel wurde sie Mitarbeiterin der "Ligue Nationale Belge contre le Cancer" und Beraterin des internationalen Krebskongresses. 1938 emigrierte sie in die USA. Aufgrund ihrer guten Sprach- und Fachkenntnisse fand sie eine Anstellung bei einer kommunalen Wohlfahrtsbehörde in New York. Von 1944 bis 1949 war sie Medizinische Beraterin der US-Regierung in Washington und anschließend bis zu ihrem Eintritt in den Ruhestand "Public Health Officer" in New York.
Autorenporträt
studierte Gesundheitswissenschaften an der Universität Bielefeld, wo er 2014 zum "Doctor of Public Health" promoviert wurde. Seit 2011 arbeitet er am Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin, seit 2023 als Leiter des Museums im RKI. Von 2020 bis 2022 war er zudem wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin an der Charité - Universitätsmedizin Berlin, zuletzt als Leiter der Geschäftsstelle des "GeDenkOrt. Charité - Wissenschaft in Verantwortung".