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Die vorliegende Sammlung dokumentiert über 300 Fallgeschichten kollektiver Suizide von der Antike bis zur Gegenwart. Mit dem französischen Soziologen Jean Baechler können vier Haupttypen suizidaler Handlungen unterschieden werden: Fluchtsuizid, aggressiver, oplativer (opfernder) und spielerischer Suizid. Angesichts des teils erheblichen Anteils von Fremdtötungen innerhalb solcher Ereignisse könnte man von einem kollektiven Homizid-Suizid-Spektrum sprechen - einem analytischen Modell, das die komplexe Verwobenheit von Selbst- und Fremdtötung innerhalb kollektiver Gewaltakte angemessen erfasst.…mehr

Produktbeschreibung
Die vorliegende Sammlung dokumentiert über 300 Fallgeschichten kollektiver Suizide von der Antike bis zur Gegenwart. Mit dem französischen Soziologen Jean Baechler können vier Haupttypen suizidaler Handlungen unterschieden werden: Fluchtsuizid, aggressiver, oplativer (opfernder) und spielerischer Suizid. Angesichts des teils erheblichen Anteils von Fremdtötungen innerhalb solcher Ereignisse könnte man von einem kollektiven Homizid-Suizid-Spektrum sprechen - einem analytischen Modell, das die komplexe Verwobenheit von Selbst- und Fremdtötung innerhalb kollektiver Gewaltakte angemessen erfasst. Der verwendete Begriff Suizid umfasst aktive wie passive Selbsttötungen mit dem Ziel, jene Übergangsbereiche sichtbar zu machen, in denen individuelle und kollektive Suizidakte mit ideologischen, sozialen oder strukturellen Zwängen verschwimmen. Quantitativ stehen Flucht-Suizide im Vordergrund, d.h. kollektive Selbsttötungen als Reaktion auf als absolut empfundenen äußeren oder inneren Zwang.