"Jetzt, als 18jährige, die so gut wie fertig mit der Schule ist, merkeich, dass das Kindsein Stück für Stück verschwindet. Manchmal vermisseich die Zeit, in der ein Stück Kreide auf der Straße ausreichte, umglücklich zu sein. Aber ich weiß auch, dass jedes Alter seine eigeneBesonderheit hat und dass irgendwo in mir immer noch das Kind steckt,das sich über meine Erfolge freuen kann."Zümra Koçoglu (18 Jahre)In diesem Jahr haben sich besonders viele Jugendliche an dem Schreibaufruffür die neue Essener Anthologie beteiligt, Die mehr als 400 Einsendungenzeigen, wie wichtig ihnen das neue Thema ist. Deutlich wird, wie schweres für junge Menschen angesichts von Ukraine- und Nahost-Krieg undgewaltigen sozialen und wirtschaftlichen Umwandlungsprozessen heute ist, eine Zielsetzung für das eigene Leben zwischen Familie, Freundinnen, Freunden,Schule und Lebensumfeld zu entwickeln. Die Situation ist teilweise bedrohlich.Wie wichtig in dieser gesellschaftlichen Situation ein solcher Band ist,verdeutlicht Ralph Köhnen in seinem Begleitwort; "Will man sichselbst eine Form geben, seine Eindrücke, Erfahrungen und Gedankenwortwörtlich auf die Reihe bringen, ist das Schreiben von Aphorismen,kurzen Szenen, Denkbildern oder Erzählungen ein sehr gutes Mittel dafür."Für die Schreibenden entpuppte sich der Schreibaufruf daher als idealeMöglichkeit, die eigene Situation zu reflektieren. Für die Leserinnen undLeser bietet er nun eine Basis zum Verstehen und zum Gespräch.Die Essener Anthologien werden vom Kulturzentrum Grend Essen sowie dem Geest-Verlag Visbek getragen und von dem Autor Artur Nickel herausgegeben.Die Reihe mit inzwischen 21 Ausgaben ist einmalig in Deutschland.
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