In seinem -romanesken Bericht-, einer Mischung aus Fiktionalem und Autobiographischem, erzählt Jurij Brezan vom Schicksal der sorbischen Minderheit in Deutschland und seiner eigenen Rolle in diesem Jahrhundert. Ein Schriftsteller möchte eine Fahrkarte nach -bahnamtlich Einst- lösen, die ihm vom Schalterbeamten verweigert wird. Das einzige ihm zur Verfügung stehende Gefährt ist eine Draisine, mit deren Hilfe er sich den Lebensstationen seiner Vergangenheit annähern kann. Statt zum Studium nach London zu gehen, gerät er unter den Nationalsozialisten ins Gefängnis, wird von der Gestapo verdächtigt und von Heydrich persönlich verhört und bewußtlos geprügelt. Das Kriegsende erlebt er in Wehrmachtsuniform. Doch auch nach 1945 gestalten sich die Dinge nicht einfacher: Soll man in der DDR bleiben oder sich eher an die verwandteren Kulturen wie die der Polen und Tschechen halten? Etappe für Etappe setzt sich Brezan sein -Stück Zeit- zusammen. In seiner persönlichen Art weiß er von den Wechselfällen des Lebens zu erzählen, voller Geschichten und Anekdoten, die sich spannend wie ein Krimi lesen.
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