In "Memoiren einer Sozialistin: Kampfjahre" schildert Lily Braun die Herausforderungen und inneren Konflikte, die sie als sozialistische Aktivistin und Schriftstellerin in einer von politischen und sozialen Umbrüchen geprägten Zeit erlebt. Der Roman beginnt mit einer stürmischen Überfahrt nach England, wo die Protagonistin an einem internationalen Frauenkongress teilnimmt. Dort wird sie mit den Errungenschaften und den noch bestehenden Herausforderungen der Frauenbewegung konfrontiert. Die Begegnungen mit führenden Persönlichkeiten der sozialistischen Bewegung und die Erfahrungen in den Elendsvierteln Londons vertiefen ihr Verständnis für die Notwendigkeit eines umfassenden sozialen Wandels. Zurück in Deutschland, plant sie die Gründung eines Zentralausschusses für Frauenarbeit, um die Arbeitsbedingungen von Frauen zu untersuchen und zu verbessern. Trotz der Unterstützung von einigen politischen und sozialen Akteuren stößt sie auf Widerstände und Zweifel, insbesondere hinsichtlich der Finanzierung und der politischen Implikationen ihres Vorhabens. Die Protagonistin kämpft mit den Erwartungen ihrer Familie und der Gesellschaft, während sie sich ihrer eigenen Überzeugungen und Ziele bewusst wird. Der Roman bietet einen tiefen Einblick in die persönlichen und politischen Kämpfe einer Frau, die sich in einer von Männern dominierten Welt behaupten muss. Er thematisiert die Spannungen zwischen persönlichem Glück und gesellschaftlichem Wandel und beleuchtet die Rolle der Frauen in der sozialistischen Bewegung des frühen 20. Jahrhunderts.
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