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Thea von Harbou: Metropolis. Moral zwischen Mensch und Maschine Lesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift Großformat, 210 x 297 mm Berliner Ausgabe, 2026 Durchgesehener Neusatz bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken Erstdruck: Berlin, Verlag August Scherl, 1925. Der Text dieser Ausgabe wurde behutsam an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage. Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Thea von Harbous visionärer Roman, der zur Vorlage des berühmten Films von Fritz Lang wurde, ist ein düsteres…mehr

Produktbeschreibung
Thea von Harbou: Metropolis. Moral zwischen Mensch und Maschine Lesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift Großformat, 210 x 297 mm Berliner Ausgabe, 2026 Durchgesehener Neusatz bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken Erstdruck: Berlin, Verlag August Scherl, 1925. Der Text dieser Ausgabe wurde behutsam an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage. Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Thea von Harbous visionärer Roman, der zur Vorlage des berühmten Films von Fritz Lang wurde, ist ein düsteres Zukunftsepos - moralisch, mythisch und erschreckend aktuell: In einer gewaltigen Zukunftsstadt lebt die Gesellschaft in zwei Welten: Oben, im Licht, residieren die Reichen und Mächtigen; unten schuften die namenlosen Massen in endlosen Maschinensälen. Freder, Sohn des Stadtoberhaupts Joh Fredersen, entdeckt durch Zufall das Schicksal der Arbeiter - und verliebt sich in Maria, die Stimme der Hoffnung aus der Tiefe. Während technischer Wahn, politisches Kalkül und ein künstlich erschaffenes Ebenbild Marias die Stadt ins Chaos treiben, wird ein Ausgleich nur durch das 'Herz' möglich: das mitfühlende Bindeglied zwischen 'Hirn' und 'Hand'.
Autorenporträt
Thea von Harbou (1888-1954) ist die wichtigste Drehbuchautorin der Weimarer Republik und besonders durch ihre Lebens- und Arbeitsgemeinschaft mit Fritz Lang bekannt. Mit 12 Jahren bringt sie ihre ersten Gedichte heraus, mit 17 Jahren ihren ersten Roman. Neben der Schriftstellerei interessiert sie sich auch für Schauspielerei, nimmt Schauspielunterricht und erhält Engagements in Weimar, Chemnitz und Aachen. 1913 beendet sie ihre Theaterkarriere. 1922 heiratet Harbou den Regisseur und Drehbuchautor Fritz Lang. Sie werden zu einem der schillerndsten Ehepaare im Berlin der 1920er-Jahre. Harbou gehört zu den fleißigsten Autoren der Weimarer Republik, neben ihrer Arbeit für F. Lang arbeitet sie mehrfach mit dem Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau zusammen. Harbou wird auch eine vielbeschäftigte Drehbuchautorin im Dritten Reich, führt zweimal Regie. 1954 wird in Berlin einer ihrer ersten Filme wiederaufgeführt. Beim Verlassen des Kinos stürzt die Autorin und stirbt an den Folgen des Unfalls am 1. Juli 1954 in West-Berlin. Weitere Drehbücher gemeinsam mit Fritz Lang: Dr. Mabuse, der Spieler (1921), Die Nibelungen (1924), M (1931). Im Gedächtnis bleibt Thea von Harbou vor allem durch den Film Metropolis, für den sie parallel zu ihrem gleichnamigen Roman das Drehbuch verfasste.