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Der österreichische Maler Michael Neder gilt als Vertreter des Biedermeier, obgleich sein OEuvre sich nur schwer einfügen lässt in das stilistische und motivische Spektrum. Das Belvedere in Wien widmet dem Künstler nun erstmals eine Ausstellung. Die Ölbilder und Zeichnungen offenbaren seine künstlerische Bandbreite.
Der Band zeigt Neder (1807-1882) als einen nüchternen Schilderer seiner Zeit. Fröhliches Beisammensein beim Kirtag und Wirtshausraufereien finden sich als Themen in seinen Genredarstellungen und Porträts. Doch er bildete auch Alltägliches ab, etwa die Mühsal von Mägden und die
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Produktbeschreibung
Der österreichische Maler Michael Neder gilt als Vertreter des Biedermeier, obgleich sein OEuvre sich nur schwer einfügen lässt in das stilistische und motivische Spektrum. Das Belvedere in Wien widmet dem Künstler nun erstmals eine Ausstellung. Die Ölbilder und Zeichnungen offenbaren seine künstlerische Bandbreite.

Der Band zeigt Neder (1807-1882) als einen nüchternen Schilderer seiner Zeit. Fröhliches Beisammensein beim Kirtag und Wirtshausraufereien finden sich als Themen in seinen Genredarstellungen und Porträts. Doch er bildete auch Alltägliches ab, etwa die Mühsal von Mägden und die Arbeit der Weinhauer. Seine Werke beschönigen nicht, sondern spiegeln die Wirklichkeit so, wie er sie vorfand. Dies belegt zum Beispiel eines seiner Hauptwerke, »Die Heimkehr der Herde«. Neder entwickelte einen unverkennbar persönlichen Stil, eben ohne Kompromisse, der weit über seine Zeit hinausweist und im Realismus der Zwischenkriegszeit eine moderne Entsprechung fand.
Autorenporträt
Agnes Husslein-Arco, geb. 1954, Kunsthistorikerin und Kunstmanagerin. Von 1996-2000 Vorstandsmitglied der Wiener Secession, von 1981-2000 Geschäftsführerin von Sotheby's Österreich. 1990-98 Director of European Development des Guggenheim Museums und 1990-2000 Organisatorin der Guggenheim Association Salzburg und des Austrian Guggenheim Advisory Board. Sie ist Mitglied des World Wide Teams for Contemporary, Modern and Impressionist Art. Von 2001-2005 war Husslein Direktorin des Rupertinums in Salzburg. Die Eröffnung des Museums der Moderne am Mönchsberg im Jahr 2004 ist auch mit ihrem Namen verbunden. Ab 2007 Direktorin der Österreichischen Galerie Belvedere.

Sabine Grabner, Studium der Kunstgeschichte an der Universität Graz. Dissertation über den Maler Josef Danhauser (1805-1845). Seit 1991 Kustodin der Sammlungen des 19. Jahrhunderts mit Schwerpunkt Klassizismus, Romantik und Biedermeier an der Österreichischen Galerie Belvedere in Wien. Zahlreiche Publikationen zur Kunst des 19. Jahrhunderts.
Rezensionen
»Ein gelungenes Einführungswerk zu Leben und Werk Michael Neders. Der in schöner Qualität erstellte Katalogteil vermittelt einen beeindruckenden Einblick in das uvre eines - zu Unrecht - wenig beachteten Vertreters des Wiener Biedermeier.«
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