Wyatt stiehlt. Und das ziemlich gut, denn er istvorsichtig wie eh und je, effizient und erfinderisch.Bei der Auswahl seiner Jobs greift er diesmal aufeinen Informanten im Knast zurück, der direkt ander Quelle sitzt: Sam Kramer. Bis zu dessen Entlassung kümmert sich Wyatt im Gegenzug um Kramers Familie. Doch der Afghanistan-Veteran NickLazar erfährt von dieser Vereinbarung. Über seinenInsider erfährt Lazar zudem, dass Kramer - undsomit auch Wyatt - zu Ohren gekommen ist, dassdem schlitzohrigen Finanzberater Jack Tremayne eine satte Anklage ins Haus steht und sein Koffermit einer Million schon griffbereit ist: Tremaynewill die Flatter machen ...Garry Disher trägt der Logik und Dynamik der globalen Finanzialisierung Rechnung und konfrontiert Berufsverbrecher Wyatt mit dem Ponzi-Schema:einem finanziellen Betrugssystem, womit Investitionen reicher Anleger verschleiert werden.
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Perlentaucher-Notiz zur Dlf-Rezension
Rezensent Peter Henning hätte Garry Dishers neuen Band der erfolgreichen Wyatt-Reihe im Deutschen eher mit "Das große Jagen" betitelt, denn darum gehe es im neuen Fall des Meisterdiebs: Er ist hinter dem Anlagebetrüger Tremayne hinterher, wird aber selbst vom Afghanistan-Veteran Lazar verfolgt, und der Polizist Greg Muecke schließlich setzt beiden nach. Wie der Krimi-"Altmeister" Disher auch hier wieder völlig "ausgeruht" mit den Genreregeln operiere, ohne "altbacken" zu wirken, fasziniert den Rezensenten, und er hält es für eine weise Entscheidung des Autors, auf seinen unzerstörbaren Protagonisten und klassischen Anti-Helden zu setzen, der auch hier wieder mit seiner kleinschrittigen Planung und moralischen Integrität glänzen dürfe. Der spektakuläre Show-down in James-Bond-Manier am Ende des Romans und Dishers "staubtrockene" Dialoge lassen den Kritiker schließlich von einem der besten Romane der Serie sprechen.
© Perlentaucher Medien GmbH
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