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Moskau - Petuski - Erofeev, Venedikt
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Die Reise nach Petuschki wird zu Moskau - Petuski: Peter Urbans grandiose Neuübersetzung bringt den ganzen Reichtum dieses Klassikers zum Vorschein.Die aberwitzige Reisebeschreibung einer feuchtfröhlichen Zugfahrt gehört schon heute zu den modernen Klassikern der russischen Literatur und ist seit Jahrzehnten ein Dauerseller, höchste Zeit also, dieses Poem mit all seinen Untiefen und Höhenflügen von Peter Urban neu übertragen zu lassen. Sein Köfferchen voller Schnaps fest ans Herz gedrückt, besteigt der Moskauer Venedikt Venicka, der den Kreml noch nie gesehen hat, weil er im Suff immer wieder…mehr

Produktbeschreibung
Die Reise nach Petuschki wird zu Moskau - Petuski: Peter Urbans grandiose Neuübersetzung bringt den ganzen Reichtum dieses Klassikers zum Vorschein.Die aberwitzige Reisebeschreibung einer feuchtfröhlichen Zugfahrt gehört schon heute zu den modernen Klassikern der russischen Literatur und ist seit Jahrzehnten ein Dauerseller, höchste Zeit also, dieses Poem mit all seinen Untiefen und Höhenflügen von Peter Urban neu übertragen zu lassen. Sein Köfferchen voller Schnaps fest ans Herz gedrückt, besteigt der Moskauer Venedikt Venicka, der den Kreml noch nie gesehen hat, weil er im Suff immer wieder daran vorbeigefahren ist, am Kursker Bahnhof den Vorortzug nach Petuski. In Petuski, wo die Vögel nicht aufhören zu singen, wo sommers wie winters der Jasmin nicht verblüht, will er seine rothaarige Geliebte und den gemeinsamen Sohn besuchen. Die Reise gerät allerdings aus der Bahn und wird zu einer einzigen Sauftour: Venicka trinkt, die Mitreisenden trinken, und sogar der Oberschaffner trinkt mit. Von Station zu Station und von Flasche zu Flasche werden Venickas Monologe und sein Gedankenaustausch mit den Reisegefährten absurder. Venickas Schicksal aber ist schon längst besiegelt: »Nach Petuski«, meint die Sphinx mit blutsaugerischem Lachen, »kommt überhaupt keiner ...«
Autorenporträt
Venedikt Erofeev geboren am 24. Oktober 1938 in Kiowsk bei Murmansk, studierte in Moskau und Wladimir Geschichte und Literatur, bis er von der Universität flog und sich fortan als Heizer, Wärter in der Pfandflaschenannahme, als Milizionär, Straßenarbeiter und Monteur beim Fernmeldewesen durchs Leben schlug. Sein Meisterwerk >Moskau ? Petu?ki< entstand im Herbst 1969 »bei der Telefonkabelverlegung in Scheremetjewo«, wurde in Israel 1973 erstmals auf russisch publiziert und erschien 1988 schließlich ? leicht gekürzt ? in der sowjetischen Zeitschrift >Nüchternheit und Kultur<. Erofeev starb am 11. Mai 1990 in Moskau.