Den Religionen steht nach dem Tod Gottes eine bemerkenswerte Zukunft bevor, prognostiziert Don Cupitt, Theologe und Leiter einer vielbeachteten Sendung der BBC über Fragen des Glaubens und der Religionen. Allerdings müssten besonders die Weltreligionen ihre Ansprüche bewusst und in großem Umfang einschränken, wollten sie ihre soziale Funktion im Kampf mit den säkularisierten Gesellschaften nicht verlieren.
Die Welt unter der Perspektive der Religionen zu betrachten heißt, eine unsichtbare, aber verständliche Welt anzunehmen, die der Wörter und Symbole. Nachdem die Macht der Mythen und Symbole gebrochen ist, gilt es besonders für die Weltreligionen, labile Gesellschaften in ihren Krisen zu stützen und zu stabilisieren. Die Globalisierung, die Rückkehr der Ethik und die schuldhaften historischen Verstrickungen der Religionen erzwingen ihre Selbstbeschränkung.
Einer poetischen Theologie, die Cupitt entwirft, entspringt eine neue Weltreligion, die nicht mehr mit dem Kreuz oder mi tFeuer und Schwert missioniert, sondern sich der von Grund auf veränderten Welt und ihren zwischenmenschlichen Herausforderungen stellt und verantwortlich, d. h. sozial und human handelt.
Die Welt unter der Perspektive der Religionen zu betrachten heißt, eine unsichtbare, aber verständliche Welt anzunehmen, die der Wörter und Symbole. Nachdem die Macht der Mythen und Symbole gebrochen ist, gilt es besonders für die Weltreligionen, labile Gesellschaften in ihren Krisen zu stützen und zu stabilisieren. Die Globalisierung, die Rückkehr der Ethik und die schuldhaften historischen Verstrickungen der Religionen erzwingen ihre Selbstbeschränkung.
Einer poetischen Theologie, die Cupitt entwirft, entspringt eine neue Weltreligion, die nicht mehr mit dem Kreuz oder mi tFeuer und Schwert missioniert, sondern sich der von Grund auf veränderten Welt und ihren zwischenmenschlichen Herausforderungen stellt und verantwortlich, d. h. sozial und human handelt.
