Drei Generationen von Frauen und ihr Ringen um Autonomie - eine Geschichte von Verlusten, Schweigen und Schuld, in der trotz allem die Liebe nicht aufgegeben wird.
Als Mira sich auf den Weg nach Südkärnten macht, steht ihr eine schwierige Aufgabe bevor: Sie muss ihre betagte Mutter auf den Auszug aus dem Haus vorbereiten, in dem sie vor Jahrzehnten mit den damals noch kleinen Kindern Obdach gefunden hat. Im Lauf der folgenden Wochen verdichten sich Miras eigene Erinnerungen an das Dorf und an eine als traumatisch erlebte Kindheit, geprägt von der rigiden patriarchalen Ordnung und den Dogmen der katholischen Kirche. Und sie beginnt zu verstehen, dass die alten, unaufgelösten Konflikte von den Lebensgeschichten ihrer Ahninnen befeuert werden: Tagelöhnerin die eine, die unter dramatischen Umständen ums Leben kam, Partisanin die andere, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nicht mehr nach Kärnten zurückkehrte.
Als Mira sich auf den Weg nach Südkärnten macht, steht ihr eine schwierige Aufgabe bevor: Sie muss ihre betagte Mutter auf den Auszug aus dem Haus vorbereiten, in dem sie vor Jahrzehnten mit den damals noch kleinen Kindern Obdach gefunden hat. Im Lauf der folgenden Wochen verdichten sich Miras eigene Erinnerungen an das Dorf und an eine als traumatisch erlebte Kindheit, geprägt von der rigiden patriarchalen Ordnung und den Dogmen der katholischen Kirche. Und sie beginnt zu verstehen, dass die alten, unaufgelösten Konflikte von den Lebensgeschichten ihrer Ahninnen befeuert werden: Tagelöhnerin die eine, die unter dramatischen Umständen ums Leben kam, Partisanin die andere, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nicht mehr nach Kärnten zurückkehrte.
»... ein Roman von hoher zeithistorischer Relevanz und literarischer Qualität.« ORF 20231101
Vielleicht ist dieser Roman "nicht ganz zu Ende geformt", meint Rezensentin Sigrid Löffler, die ihn aber dennoch gern gelesen zu haben scheint. Denn das Thema - die Müttergeneration der slowenischen Minderheit in Kärnten, die zwischen Emanzipation und stummem Verharren in der Tradition schwankt - fand sie ausgesprochen interessant. Hauptfigur ist die selbstbewusste Mira, eine "Kleinhäusler-Tochter", die studiert und es ins Wiener Bürgertum geschafft hat. Ihr Mutter müsste ins Altenheim, darum kehrt sie in ihr Heimatdorf zurück, wo ihr die Kluft bewusst wird, die jetzt zwischen ihr und den Dortgebliebenen, besonders den Frauen, herrscht, erzählt Löffler. Im zweiten Teil steht dann die Mutter im Mittelpunkt, die sich für Löffler als interessanter entpuppt, als sie erst angenommen hätte.
© Perlentaucher Medien GmbH
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