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»Welch ein Roman ist doch mein Leben!« ... ... rief Napoleon Bonaparte selbst tief beeindruckt aus, als er im Exil auf St. Helena seine Erinnerungen diktierte.
Eckart Kleßmann hat diesen Roman in seinem elegant geschriebenen Essay noch einmal nacherzählt. Darin steht jedoch nicht der große Feldherr im Vordergrund. Der Autor entwirft vielmehr ein einfühlendes Psychogramm Napoleons, das seine widersprüchlichen Charakterzüge herausarbeitet: der fürsorgliche Ehemann und liebende Vater etwa, der Freund der Künste reagierte mit Kälte und Menschenverachtung auf die hunderttausendfachen Opfer…mehr

Produktbeschreibung
»Welch ein Roman ist doch mein Leben!« ...
... rief Napoleon Bonaparte selbst tief beeindruckt aus, als er im Exil auf St. Helena seine Erinnerungen diktierte.

Eckart Kleßmann hat diesen Roman in seinem elegant geschriebenen Essay noch einmal nacherzählt. Darin steht jedoch nicht der große Feldherr im Vordergrund. Der Autor entwirft vielmehr ein einfühlendes Psychogramm Napoleons, das seine widersprüchlichen Charakterzüge herausarbeitet: der fürsorgliche Ehemann und liebende Vater etwa, der Freund der Künste reagierte mit Kälte und Menschenverachtung auf die hunderttausendfachen Opfer seiner Schlachten.

Kleßmann schildert Napoleons Verhältnis zur Kunst, zu den Frauen sowie seinen Zeitgenossen und spürt seinen Lebensgewohnheiten nach. Schließlich beschreibt er, wie der gestürzte Kaiser der Franzosen in der Verbannung an seiner Verklärung arbeitete und seinen eigenen Mythos schuf, der weit über seinen Tod hinaus wirksam blieb.

Autorenporträt
Eckard Kleßmann, geboren 1933, arbeitete als Buchhändler, Lektor und Redakteur. Seit 1977 ist er freier Schriftsteller und veröffentlichte zahlreiche Biographien, u.a. über E.T.A Hoffmann, Napoleon, Johann Sebastian Bach. Er lebt in der Nähe von Hamburg.
Rezensionen
»Verhandelt wird allemal die Realität. Auf eine Weise freilich, die im Staatsmann den Komödianten und im Komödianten den Zyniker durchscheinen lässt, im Liebhaber den Machtmenschen, im Freund der Künste den menschenverachtenden Feldherrn, in der vermeintlichen Wirklichkeit das Spiel aller gegebenen, vielleicht nur in winzigen Augenblicken genutzten Möglichkeiten.« (NDR)