In "Narzißmus als Doppelrichtung" untersucht Lou Andreas-Salomé das komplexe Konstrukt des Narzißmus, dessen Dualität sich sowohl im Selbstverhältnis als auch in zwischenmenschlichen Dynamiken manifestiert. Ihr literarischer Stil ist geprägt von einer scharfsinnigen Analyse und philosophischen Reflexion, gleichsam poetisch und präzise, wodurch sie eine tiefgreifende Leserschaft anspricht. Der Kontext ihrer Arbeit spiegelt die zeitgenössischen Debatten in Psychologie und Literatur um Identität und Selbsterkenntnis wider, wobei sie die Brücke zwischen individuellen und kollektiven Erfahrungsperspektiven schlägt. Lou Andreas-Salomé, eine vielseitige Intellektuelle des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, war nicht nur eine angesehene Schriftstellerin, sondern auch Psychologin und Psychoanalytikerin. Ihre eigene Lebensgeschichte, geprägt von interdisziplinären Begegnungen und Beziehungen zu prominenten Persönlichkeiten wie Friedrich Nietzsche und Sigmund Freud, vermischte sich mit ihrem Denken. Dies verleiht ihren Erzählungen eine authentische Tiefe, die den Leser in die Abgründe des menschlichen Geistes führt. "Narzißmus als Doppelrichtung" ist eine aufschlussreiche Lektüre für alle, die ein tiefes Verständnis für menschliches Verhalten und die Psychodynamik hinter zwischenmenschlichen Beziehungen entwickeln möchten. Diese Studie ist sowohl für Fachleute als auch für allgemeine Leser eine wertvolle Ressource, die sowohl zur Selbstreflexion als auch zur Erforschung der menschlichen Psychologie anregt.
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