Moustérien heißt die Kulturstufe vor etwa 125.000 bis 40.000 Jahren, in der Jäger und Sammler verstärkt ins Gebirge zogen. Das belegen zahlreiche Hinterlassenschaften aus dem Gebiet der Voralpen und des Jura. Die fragliche Zeit wurde 1908 von dem verdienstvollen Heimatforscher, Lehrer und Museumsleiter Emil Bächler (1868-1950) aus St. Gallen als "Alpines Paläolithikum" bezeichnet. Als Besonderheiten jenes Abschnittes galten - laut Bächler - viele Höhlen im Alpengebiet in mehr als 1.000 Meter Höhe, weitgehende Verwendung von Tierknochen bei der Herstellung von Werkzeugen sowie die Opferung der…mehr
Moustérien heißt die Kulturstufe vor etwa 125.000 bis 40.000 Jahren, in der Jäger und Sammler verstärkt ins Gebirge zogen. Das belegen zahlreiche Hinterlassenschaften aus dem Gebiet der Voralpen und des Jura. Die fragliche Zeit wurde 1908 von dem verdienstvollen Heimatforscher, Lehrer und Museumsleiter Emil Bächler (1868-1950) aus St. Gallen als "Alpines Paläolithikum" bezeichnet. Als Besonderheiten jenes Abschnittes galten - laut Bächler - viele Höhlen im Alpengebiet in mehr als 1.000 Meter Höhe, weitgehende Verwendung von Tierknochen bei der Herstellung von Werkzeugen sowie die Opferung der besten Beutestücke, die zumeist vom Höhlenbären stammten. Vor allem die Knochenwerkzeuge und der Bärenkult werden heute nicht mehr anerkannt. Mit dem tatsächlichen Leben der mutigen Urmenschen, die Höhlenbären jagten und dabei ihr Leben riskierten, befasst sich das Buch "Neandertaler im "Gebirge" des Wissenschaftsautors Ernst Probst.
Ernst Probst, geboren am 20. Januar 1946 in Neunburg vorm Wald im bayerischen Regierungsbezirk Oberpfalz, ist Journalist und Wissenschaftsautor. Er arbeitete von 1968 bis 1971 bei den "Nürnberger Nachrichten", von 1971 bis 1973 in der Zentralredaktion des "Ring Nordbayerischer Tageszeitungen" in Bayreuth und von 1973 bis 2001 bei der "Allgemeinen Zeitung", Mainz. In seiner Freizeit schrieb er Artikel für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung", "Süddeutsche Zeitung", "Die Welt", "Frankfurter Rundschau", "Neue Zürcher Zeitung", "Tages-Anzeiger", Zürich, "Salzburger Nachrichten", "Die Zeit", "Rheinischer Merkur", "Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt", "bild der wissenschaft", "kosmos", "Deutsche Presse-Agentur" (dpa), "Associated Press" (AP) und den "Deutschen Forschungsdienst" (df). Aus seiner Feder stammen die Bücher "Deutschland in der Urzeit" (1986), "Deutschland in der Steinzeit" (1991), "Rekorde der Urzeit" (1992), "Dinosaurier in Deutschland" (1993 zusammen mit Raymund Windolf)
und "Deutschland in der Bronzezeit" (1996). Von 2001 bis 2006 betätigte sich Ernst Probst als Buchverleger sowie zeitweise als internationaler Fossilienhändler und Antiquitätenhändler. Insgesamt veröffentlichte er etwa 450 Bücher, Taschenbücher, Broschüren und rund 450 E-Books.
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