Wer kennt nicht den berühmten Räuber Grapsch, der einst durch die Wälder zog und Torten und Metalltüren stahl? Doch dieses einst ist Geschichte. Nun liegt der Räuber auf der blauen Ofentür von Fleiß & Preis AG und macht die nicht gerade spannendste Sache der Welt: er erinnert sich an seine
Räuberzeit: Hach, das war noch ein Leben, als er mit seinen Helfern durch die Wälder zog und sich das Leben…mehrWer kennt nicht den berühmten Räuber Grapsch, der einst durch die Wälder zog und Torten und Metalltüren stahl? Doch dieses einst ist Geschichte. Nun liegt der Räuber auf der blauen Ofentür von Fleiß & Preis AG und macht die nicht gerade spannendste Sache der Welt: er erinnert sich an seine Räuberzeit: Hach, das war noch ein Leben, als er mit seinen Helfern durch die Wälder zog und sich das Leben schmecken ließ wie einen großen Bonbon. Aber jetzt wird er langsam, aber sicher alt, und das bekommt weder seinem Bauch noch seinen Zähnen gut: Der Räuber Grapsch langweilt sich entsetzlich! Olli, seine Frau, für die er alle erdenkbaren Kosenamen besitzt, will ihn aus diesem Teufelskreis herausholen und wieder zu einem anständigen Bürger bekehren. So schlägt sie ihm vor, doch zu Pinsel und Fareb zu greifen und zu malen! Das tut er auch, denn was sollte er sonst machen? Seine Bilder werden von Herrn Rossi entdeckt, der mit Bildern handelt. Schnell finden sich viele Grapschliebhaber im ganzen Land. Ollis Bankkonto quillt fast über, weil sie pro Bild ungefähr so 20 Tausender kriegt! Das muss man natürlich nutzen! Zusammen mit Grapsch unternimmt sie eine teure Kaffefahrt, um Grapsch seine Langeweile zu vertreiben. Grapsch kauft ihr eine Kette mit einer Kuhglocke daran und Olli beschließt, sie zu Festen und Feiern zu tragen. Da wäre doch alles schön und gut: Grapsch malt und verrückt ab und zu das Klomobil, und Olli kocht, füttert die Meerschweinchen, sammelt Kamelspucke, denn die ist gut gegen Schmerzen, und pflügt Beeren vom Jumbohügel. Doch dann wird Grapsch ein rasender Maler, der nie aufhört zu malen! Das wollte Olli doch gar nicht! Denn schließlich fällt Grapsch um und ist beinahe tot. Kann man sich totmalen? Ganz sicher. Als er wieder auf dem Posten ist, bekommt er plötzlich höllische Zahnschmerzen, und er muss unbedingt zum Zahnarzt. Doch hier gibt es keinen Zahnarzt!
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, denn es war lustig und Gudrun Pausewang hat alles sehr schön beschrieben: Vom Jumbohügel bis zum Klomobil. Auch solche Kosenamen, die sich die beiden geben, waren sehr interessant: Mein Malermäuschen, mein Gänsefüßchen...! Ich empfehle das Buch allen weiter, die sich für Räuberei und Klomobile interessieren und wissen wollen, was am besten gegen Zahnschmerzen hilft... :-)